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Mobilität Warum Sie Erdgasautos kaufen sollten

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Leisere Lastwagen

Die Autobauer mit den innovativsten Antriebstechnologien
A Lexus hybrid engine Quelle: dpa
A model's leg hangs out of a Fiat Oubo at the Paris Motor Show Quelle: dpa
People visit the Renault showcase on media day at the Paris Mondial de l'Automobile Quelle: REUTERS
Minister for Industrial Recovery Arnaud Montebourg (C) and Chief Executive of French carmaker PSA Peugeot Citroen Philippe Varin (R), visit "La Francaise de Mecanique" Quelle: REUTERS
A worker cleans a Toyota Yaris car at the Wuhan Motor Show, Hubei province, Quelle: REUTERS
A Hyundai logo is seen on a Hyundai BlueOn electric car Quelle: REUTERS
The 2012 Ford Escape Quelle: dapd

Eine Energiewende könnte auch bei den Lastwagen anstehen. Bisher galt: Nichts geht über Diesel. Doch das scheint sich zu ändern. Verflüssigtes Erdgas ist in China und den USA bereits in Lkws im Einsatz. Die brauchen das gekühlte Erdgas, das weniger Raum einnimmt als herkömmliches Erdgas, um auf Reichweiten von 1000 Kilometern zu kommen.

Jetzt setzt auch Europa auf den Treibstoff. Die EU stellt im Rahmen des Förderprojekts "LNG Blue Corridors" acht Millionen Euro für den Bau von LNG-Tankstellen und Lkws mit Flüssigerdgastanks bereit.

Mit dabei sind die Lastwagenhersteller Iveco, Renault Trucks und Volvo Trucks.

Die Vorteile sind groß: Die Motoren sind kaum halb so laut. Zudem schaffen die LNG-Motoren ohne technische Änderung die strenge Euro-6-Abgasnorm, die ab 2014 gilt.

Abgasnormen und Verbrauch hat auch Daniel Akerson, Chef des amerikanischen Autoherstellers General Motors, bei seinen Modellen im Visier: zum Beispiel bei seinem Sportwagen Chevrolet Camaro mit mehr als sechs Liter Hubraum und 580 PS.

Akerson zählt wie viele Autofahrer zu den Liebhabern der dicken Brummer mit ihren großvolumigen Verbrennungsmotoren, schätzt deren Sound, Durchzug und seidenweichen Lauf.

Mobilität



Aber bei einem Verbrauch von mehr als 20 Liter Treibstoff pro 100 Kilometer kriegen auch Fans heftige Kopfschmerzen. Deshalb kursierten bereits überall Nachrichten vom Tod der dicken V8-Motoren. Aber das sei, beruhigt Akerson, "hochgradig übertrieben".

Seine Lösung: Erdgasantrieb in Verbindung mit Turboladern, Direkteinspritzung und Zylinder-Abschaltung. Das, verspricht Akerson, kann die Dinosaurier vor dem Aussterben retten.

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