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Rolls Royce Ghost Der Geisterfahrer

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Schalten und Walten

Innenraum des neuen Rolls Royce Ghost

Kombiniert ist der seidenweich und (im Bummeltempo) flüsterleise laufende Zwölfzylinder mit einer Acht-Gang-Automatik, mit der die Motorkraft in jeder Fahrsituation perfekt auf die Räder gelenkt wird: sehr komfortabel, auf Wunsch auch ganz dynamisch. Auch die Luftfederung zeigt sich sehr lernwillig: Ein komplexes Computersystem wertet ständig die Werte von unzähligen Sensoren im Fahrzeug aus und berechnet die Dämpfereinstellungen alle 2,5 Millisekunden. Ein Rolls war früher ein Auto, dessen Erbauer sich nur mäßig für den technischen Fortschritt zu interessieren schienen. Der Ghost, da täuschen die altmodischen Zugschalter etwa an den Lüfterdüsen ein wenig, ist voll auf der Höhe der Zeit. Ob Abstandsradar, Nachtsichtsystem, aktive Rollstabilisierung, Traktionskontrolle, Navigationssystem oder iPhone-Adapter – der Fahrer muss hier nichts missen.

Geld und Kapital

Während der gut 200 Meilen durch Kalifornien habe ich den Ghost schätzen gelernt. Mein Fazit? Ja, ich würde ihn mir privat kaufen, wenn ich eine Viertelmillion Euro zu viel hätte. Für den Einsatz in meiner Limo-Flotte, wo ich auf jeden Cent achten muss, ist er mir indes zu teuer. Einen Jaguar XJ in Top-Version gibt es für 150.000 Euro. Und der erfüllt den gleichen Zweck. Also: Wenn schon Prunk und Pracht, dann einen Phantom für 400.000 Euro – und dazu einen Ghost für den Hausgebrauch.

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