Telematik-Technik Autoversicherer führen Verträge mit Black Box ein

Exklusiv

Führende Autoversicherer führen einen Tarif auf Basis der Telematik-Technik ein. Dabei wird das Fahrverhalten über eine Black Box im Auto festgehalten und an die Versicherer übermittelt.

VHV Quelle: Presse

Die VHV Versicherung aus Hannover führt einen Tarif mit Telematik-Technik ein, bei dem das Fahrverhalten über eine Black Box im Auto an die Versicherung übermittelt wird und die Höhe der Prämie beeinflusst.

„Ab Oktober bieten wir 10.000 Versicherten den Einbau einer Telematik Box an“, sagt Per-Johan Horgby, VHV-Vorstand für das Privatkundengeschäft, der WirtschaftsWoche. Horgby hofft auf mehr Kunden und weniger Schäden, „weil Telematik-Fahrer vorsichtiger unterwegs sind“.

Die Black Box der VHV misst neben dem Brems-, Beschleunigungs- und Kurvenverhalten auch die Strecken- und Fahrtzeitlänge sowie den Straßentyp und die Tageszeit. Die Technik kostet die Kunden 120 Euro pro Jahr, der höchstmögliche Rabatt bei sicherer Fahrweise beträgt 30 Prozent.

Auch der drittgrößte Kfz-Versicherer Axa wird nach Informationen der WirtschaftsWoche im vierten Quartal einen Telematik-Tarif einführen, speziell für Fahrer unter 25 Jahren. Marktführer Allianz denkt ebenfalls über „Pay as you drive“-Tarife nach. Die Deutsche Telekom erwartet, dass bis 2017 eine halbe Million Autoversicherungsverträge in Abhängigkeit des Fahrstils abgeschlossen werden, und bietet Versicherungen eine Telematik-Plattform an.

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