Volkswagen VW Golf 7 Plug-in-Hybrid schon ab 2014 in Serie

Exklusiv

Schon Anfang 2014 und damit ein Jahr früher als ursprünglich geplant könnte der Golf 7 Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen.

Die ersten Bilder des neuen Golf
Weltpremiere für das wichtigste VW- Modell: Europas größter Autobauer hat am Abend des 4. September die neueste Version seines Verkaufsschlagers Golf vorgestellt. Zur Präsentation der siebten Auflage kamen zahlreiche Gäste und Manager der VW-Spitze in der Neuen Nationalgalerie in Berlin zusammen. Quelle: PR
Der Golf 7 ist für die Niedersachsen der entscheidende Modellanlauf des Jahres 2012. Er gilt außerdem als Nagelprobe für den Modularen Querbaukasten (MQB) - eine Produktionstechnik, die konzernweit bislang nur beim Audi A3 zum Einsatz kam, die Fertigung vereinheitlichen und die Kosten drücken soll. Die ersten Fahrzeuge werden bereits seit Anfang August gebaut. Quelle: PR
Das Cockpit mag auf die meisten kühl und klar gestaltet wirken, aber dahinter verbirgt sich soviel Technik, Sicherheit und elektronische Unterstützung, wie noch in keiner Golf-Generation zuvor. Auszüge: Parkpilot mit 360-Grad-Überwachung, Park-Assistent 2.0, der beim Rangieren nur einen Puffer von je 40 Zentimeter vorn und hinten zum nächsten Auto benötigt, dynamischer Lichtassistent, der ein Fahren mit Fernlicht ermöglicht, ohne den Gegenüber zu blenden ... Quelle: PR
... Verkehrszeichen-Assistent, Automatische Distanzregelung, Spurhalteassistent, Pre-Crash-Gurtstraffer, radargestützte City-Notbremsfunktion bis 30 km/h und die Multikollisionsbremse, die nach einem Aufprall das Unfallfahrzeug automatisch abbremst. VW-Vorstand Hackenberg nennt das zwar
„Der Golf muss mit der Zeit gehen, er muss aber keine Revolution darstellen“, konstatiert VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg, der schon an der Entwicklung des Golf 5 mitgewirkt hatte. Schließlich dürften sich die alten Golf-Modelle „nicht verloren vorkommen“. Quelle: PR
Mit jetzt 1.150 Kilo wiegt der neue VW Golf 22 Kilo weniger als der leichteste Vertreter der Golfklasse bisher, der BMW 1er, und hat sich auf dem Niveau des Vierer-Golf eingependelt. 23 Kilo verlor der jüngste Spross allein an der Karosserie. Nicht durch die Verwendung eines (teuren) Aluminiumaufbaus, sondern durch
Mit dem Leichtbau versuchen die Hersteller vor allem Kraftstoff zu sparen. Ein Viertel des Verbrauchs hängt vom Gewicht ab, so eine Faustregel.

Ferdinand Porsche hatte schon Ende des 19. Jahrhunderts die Idee, einen Elektromotor mit einer Verbrennungsmaschine zu koppeln. Jetzt hat das Konzept des Hybridantriebs auch VW-Chef Martin Winterkorn überzeugt. Nach einer Abnahmefahrt mit einem Prototypen Golf Twin Drive gab er den Auftrag, das Auto schnellstmöglich serienreif zu machen: „Dieses Antriebskonzept wird sich durchsetzen.“

Bei dem Twin Drive handelt es sich um einen sogenannten Plug-in-Hybrid, bei dem der acht Kilowattstunden fassende Lithium-Ionen-Akku auch an der Steckdose aufgeladen werden kann. Das Auto soll damit über 50 Kilometer weit elektrisch fahren können und im Überlandverkehr mit zwei Liter Benzin 100 Kilometer weit kommen.

Schon Anfang 2014 und damit ein Jahr früher als ursprünglich geplant könnte der Golf 7 Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen, heißt es intern. Der Aufpreis gegenüber einem konventionell angetriebenen Golf soll etwa 8000 Euro betragen. Beim vergleichbaren Toyota Prius Plug-in beträgt der Aufpreis für die Steckdosen-Lösung 9700 Euro, die elektrische Reichweite 25 Kilometer. „Wir werden zeigen, wie man es richtig macht“, sagte Winterkorn am Rande der Fahrvorstellung des neuen VW Golf. Der Konzernchef kündigte dabei auch an, das Angebot an Autos mit Erdgasantrieb auszubauen.

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