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Sicherheit Deutscher Scanner macht Sprengstoff sichtbar

Nach dem verhinderten Anschlag auf einen Airbus der US-Fluggesellschaft Delta wird wieder der Ruf nach Scannern laut, die auch am Körper verborgene Waffen und Sprengstoff sichtbar machen.

Sicherheitsscanner am Quelle: dpa

Die Einführung der sogenannten Nacktscanner hatte die Europäische Union aus Rücksicht auf die Menschenwürde auf Eis gelegt, weil diese Geräte die Menschen praktisch hüllenlos abbilden. Andererseits machen sie mit 100-prozentiger Sicherheit alle gefährlichen Gegenstände, die Passagiere mit sich führen, sichtbar, selbst Sprengstoff, Keramikmesser und Porzellanpistolen.

Forscher am Institut für Photonische Technologien der Universität Jena haben einen Terahertz-Detektor entwickelt, der gefährliche Gegenstände mit der gleichen Zuverlässigkeit zeigt wie der Nacktscanner, ohne den Intimbereich zu verletzen.

Anders als die umstrittenen Scanner, bei denen elektromagnetische Wellen im Terahertzbereich (ein Thz ist eine Billion Hertz) den Körper durchleuchten, erfasst der Jenaer Detektor die extrem schwachen Terahertzwellen, die der Körper und mitgeführte Gegenstände selbst aussenden. Messer, Waffen und Sprengstoff emittieren andere Frequenzen als der Körper, so dass deren Umrisse sichtbar werden.

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