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Technik-Highlights der Woche Kleinster Farblaser der Welt

Neue Drucker von Samsung und HP, ein besonders ausdauernder Asus Eee PC und ein Audio-Player mit mehr Knöpfen als der Surround-Receiver im Wohnzimmer – die wiwo-Redaktion nimmt wieder einmal die Parade der Technik-Highlights ab.

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Schwarze Drucker, graue Drucker

Den nach eigenen Angaben kleinsten und leisesten Farblaserdrucker der Welt bringt Samsung auf den Markt. Der Laser soll im Betrieb nur 45 dB(A) laut sein. Der 200 Euro teure CLP-315 ist für Heimanwender gedacht. Ebenfalls fürs Home Office bringt Samsung den ML-1640, einen kompakten Monolaser für 100 Euro. Das neue Multifunktionsgerät SCX-4300 (Drucker, Scanner, Kopierer) kostet dagegen 180 Euro.

Samsung Farblaser

Alle Geräte sind in Schwarz gehalten. Samsung will zukünftig die Drucker für Heim und Home Office in Schwarz und die Produkte für die Firma in Grau halten. Entsprechende Bürodrucker und Multifunktionsgeräte fürs Büro hat Samsung ebenso angekündigt. Sie kosten circa 200 Euro (Farblaser), 120 Euro (Monolaser) sowie 180 Euro (Multifunktionsgerät). Von den günstigen Preisen soll man sich aber nicht täuschen lassen, die Tonerkartuschen sind in der Regel teuer. Faustformel: Für 4000 Schwarz-Weiß-Seiten kostet der Toner etwa 60 Euro.

Wer nicht so auf Laser steht, etwa wegen der hartnäckigen Diskussion um die Feinstaub-Emisionen, wählt Tintenstrahler. Wie HPs neue Deskjets F2224 und F4424 All-in-One. Die Tintenstrahler sollen besonders wenig Strom verbrauchen. Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 17 Watt (F4424) und 20 Watt (F2224) während des Betriebs und 4 Watt beziehungsweise 7 Watt (F2224) im Bereitschaftsmodus. Die Stand-by-Werte liegen allerdings immer noch ziemlich hoch. Empfehlenswert ist es daher, die Geräte bei Nichtgebrauch von der Steckdose zu nehmen. Die HPs kosten 60 beziehungsweise 80 Euro.

Während die Deskjets fürs traute Heim gedacht sind (Druckaufkommen bis zu 1000 Seiten pro Monat), sind die neuen Officejets J4524 und J6424 All-in-One die Alternative fürs Büro, aber ebenfalls mit Tintenstrahltechnik. Mehr Informationen auf dieser HP-Seite.

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    Musik-Player Winamp als Download

    Eine neue Version des Audio-Players Winamp steht zum kostenlosen Download bereit. Die Version 5.54 bietet Features wie die Suche nach Künstlern, Songs, Videos, Radio und Fotos und verbesserte Flash-Video-Unterstützung.

    Winamp

    Außerdem kann man sich Tausende unterschiedlicher Skins herunterladen. Das Programm erfordert gegenüber dem Windows Mediaplayer eine gewisse Einarbeitungszeit. Wer hingegen einen ganz simplen Audio-Player sucht, der nur wenig Arbeitsspeicher Speicherplatz benötigt, sollte Foobar ausprobieren. Die englischsprachige Software beansprucht nur 6,1 MByte auf der Festplatte, beherrscht aber zahlreiche Audioformate, darunter Ogg Vorbis.

    Fujitsu Siemens weiß, was Frauen wünschen

    Zur IFA will der IT-Konzern ein Mini-Notebook mit Intels Strom sparender CPU Atom N270 vorstellen. Männliche Business-Anwender sollten sich aber gut überlegen, ob sie auf das Gerät warten wollen. Es ist nämlich besonders für Frauen gedacht. Ein Zitat aus der Pressemitteilung: "Klein und fein und auch noch individuell gestaltbar: da schlagen nicht nur die Frauenherzen höher!

    Das Netbook Amilo Mini von Fujitsu Siemens Computers bietet nicht nur auswechselbare Cover in fünf verschiedenen Farben an, sondern hat zusätzlich ein durchsichtiges Cover, in das man Bilder seiner Wahl stecken kann: egal ob Konterfei des Partners, des Haustieres, das schönste Urlaubsbild oder aber das Bild des Traumwagens – einfach eingesetzt und schon ziert das Lieblingsmotiv das Gerät." Das Frauenbild mancher Produktmanager der IT-Branche ist schon ein bisschen Biedermeier. Was nichts daran ändert, dass das ein gutes Notebook sein kann.

    Sieben Stunden mobil mit Asus Eee PC

    Ein Mobil-Rechner ist nur mobil, wenn er eine lange Akkulaufzeit hat. Diesem Ziel scheint der neue Eee PC 901 von Asus näher gekommen zu sein. Bis zu sieben Stunden soll der sechszellige Akku beim 901 durchhalten. Um Strom zu sparen, kann der Nutzer zwischen drei verschiedenen Leistungsprofilen umschalten.

    Asus EePC

    Die sieben Stunden sind sicher bestenfalls unter Idealbedingungen zu erreichen, also, wenn man keine energiefressenden Multimedia-Anwendungen laufen lässt und das 8,9-Zoll-Display nicht zu hell eingestellt hat. Auf absehbare Zeit dürfte das Display das Haupthindernis für Akkulaufzeiten jenseits der sieben Stunden bilden. Der Eee PC 901 ist in Schwarz oder Weiß erhältlich, steht ab 18. August im Fachhandel und kostet 379 Euro.

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      Windows Vista erholt sich

      Net Applications, ein Unternehmen, das Statistiken über die Marktanteile von Browsern oder auch Betriebssystemen veröffentlicht, hat gute Nachrichten für Microsoft. Der Marktanteil von Windows Vista ist gegenüber XP in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Lag der Anteil von Vista im September 2007 bei gut sieben Prozent, ist er bis Juli 2008 auf 17 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum sank XP von knapp 80 auf 71 Prozent. Vista setzt sich also trotz der schlechten Presse zunehmend durch.

      Die andere gute Nachricht für Microsoft: Der Marktanteil des Konkurrenten Apple bleibt konstant weit unter 10 Prozent. Die Apple-Betriebssysteme MacIntel und MacOS kommen zusammen nicht mal auf acht Prozent. Einschränkend muss man sagen, dass diese Zahlen für den Home-Markt gelten, wo Apple nie besonders gut dastand. Andererseits: Vielleicht sollte das Team um Steve Jobs seine Aufmerksamkeit in Zukunft wieder stärker auf MacOS richten.

      Deutsche sind mittelmäßig fit am PC

      60 Prozent der Deutschen haben mittlere bis gute Computerkenntnisse, erklärt der Branchenverband Bitkom. Im EU-Ranking liegen die Deutschen auf Platz vier hinter Luxemburg, Dänemark und Niederlande. Immer noch relativ groß ist das Wissensgefälle zwischen Männern und Frauen. 68 Prozent der Männer, aber nur 53 Prozent der Frauen sind fit am PC. Die Bitkom bezieht sich dabei auf Daten der Statistikbehörde Eurostat.

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