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Topraks Technik Talk

CeBIT 2009: Zukunft made in Germany

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Fraunhofer: Zukunft made in Germany

Mit dem »iPoint 3D« der Fraunhofer Gesellschaft kommuniziert der Anwender durch Gesten mit einem 3D-Display – berührungslos, ohne 3D-Brille oder Datenhandschuh Quelle: Fraunhofer

Einer der faszinierendsten Stände ist in Halle 9. Da stellt die Fraunhofer Gesellschaft unter dem Motto "Future at home" aus. Die Fraunhofer-Forscher wollen eine Art Haus der Zukunft präsentieren und zeigen, was Technik in Zukunft möglich macht: 3D-Fernsehen im Wohnzimmer, Sensoren, die bei älteren Menschen den Gesundheitszustand überwachen oder E-Learning-Module im Arbeitszimmer. Egal, wie man zu diesen Themen stehen mag, die Fraunhofer zeigen, was Deutschland in Technik und Forschung leistet.

Das Partnerland Kalifornien ist dazu eine passende Ergänzung. Laut Deutsche Messe ist Silicon Valley "die wichtigste Ideenschmiede in der Hightech-Industrie weltweit". Dieses Lob ist eigentlich eine Unverschämtheit gegenüber der Fraunhofer Gesellschaft, deren Ideen und Know-how sich hinter der US-amerikanischen Hightech-Oase in keiner Hinsicht verstecken müssen. Es sei denn, erfolgreiches Marketing gilt schon als intellektuelle Großtat.

Angesichts der zahlreichen Produkt-Highlights sind die Hype-Themen, mit denen die Deutsche Messe ihre CeBIT modisch aufwerten will, ziemlich überflüssig. Das sogenannte Topthema "Webciety" (Web + Society) wirkt auf mich künstlich und aufgesetzt. Es soll Web 2.0 und dessen "wachsende Bedeutung für die Gesellschaft erlebbar" machen. Doch für ein Thema, das Internet-Surfer täglich selbst erfahren können, braucht es nun wirklich keine Cebit.

Digitale Cebit im Internet

Allerdings könnte im Internet auch für die Computermesse der Zukunft eine Chance liegen. Wenn schon die altehrwürdigen Berliner Philharmoniker ihre Konzerte live im Web übertragen, sollte die Computermesse nicht mehr allzu lange warten und eigene Konzepte planen. Ein Messeportal im Web mit Multimedia-Demos und Videos dürfte dann auch diejenigen Hersteller zurückholen, die sich die Standgebühren derzeit nicht mehr leisten können …

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