WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Umfrage zum IT-Gipfel "Viele Ankündigungen, keine Resultate"

Seite 2/4

Werden die Interessen und Probleme von Gründern dort angemessen vertreten?

Bundeskanzlerin Angela Merkel Quelle: dpa

Tino Truppel (Pidoco): Leider nein.

Heiko Hubertz (Bigpoint): Wir denken, dass hier noch Verbesserungsbedarf besteht. Wir würden uns wünschen, dass Gründern hier eine größere Plattform geboten würde um über ihre Interessen und Probleme mit der Politik in den offenen und öffentlichen Dialog zu treten.

Dirk Graber (Mister Spex): Wenn ich die Agenda des IT-Gipfels lese, ganz klar nein. Aus meiner Sicht geht es hier eher um grundlegende IT-Themen. Sollte es beabsichtigt sein, dass die Interessen und Probleme von Gründern adressiert werden, sollten diese als erstes Gehör finden.

Julia Derndinger (Entrepreneuers Organization): Die Veranstaltuntung findet in einer traumhaften Lokation statt, die wie keine andere die Industrialisierung bzw. den Fortschritt unseres Landes symbolisiert  und ist hochkarätig besetzt. Leider vermute ich, dass die Interessen und Probleme von Gründern und jungen Unternehmern dort nicht zur Sprache kommen werden, da es sich primär um Vertreter aus Top-Industrie, Dax-Konzernen und Politik handelt. Insbesondere der Austausch zwischen Gründern, jungen Unternehmen, Mittelstand und Politik ist aber wichtig um die Unternehmerbedinungen in Deutschland zu verbessern.

Stefan Glänzer (Last-FM): Beim Betrachten der vier Schwerpunktthemen - nein. Es geht darum die Rahmenbedingungen für Gründungen optimal zu gestalten, und das kann ich nicht aus dem Programm ersehen 

Haben die bisherigen Gipfel Verbesserungen für Ihre Arbeit gebracht?

Tino Truppel (Pidoco): Leider nein.                   

Heiko Hubertz (Bigpoint): Die letzten vier IT-Gipfel haben unsere Arbeit nicht beeinflusst. Im Gegenteil, wir sehen eher eine immer größer werdende Verunsicherung der Bürger durch schnelle und unsere Meinung nach weder sinnvolle noch durchdachte Diskussionen wie die Internet-Zensurdiskussion aus dem Sommer dieses Jahres.

Sven Schmidt (Verwandt.de): Die letzten Jahre haben nur mehr Bürokratie & Co. gebracht. Daher ein klares Nein.

Dirk Graber (Mister Spex): Einige grundlegende Dinge für IT-Startups verbessern sich kontinuierlich. Hier ist beispielsweise die Netzabdeckung mit Breitband-Internetzugängen zu nennen. Am schwierigsten gestaltet sich immer noch die Suche nach geeigneten Fachkräfte für Startups, da oft die Ausbildungs- und Studiengänge nicht auf die Anforderungen von jungen, dynamischen Unternehmen angepasst sind.

Stefan Glänzer (Last-FM): Nicht wirklich.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%