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50 Ideen für eine bessere Welt So wird der Alltag grüner

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Aufrunden, bitte!

Seit dem 1. März können Verbraucher in teilnehmenden Handelsunternehmen wie Netto oder Kaufland an der Kasse ihren Betrag bis zur nächsten Zehn-Cent-Stelle aufrunden lassen - Und spenden so an nachhaltige Projekte Quelle: AP

Mitfühlende Heizung

Kaum etwas schluckt im Alltag so viel Öl und Gas wie unsere Heizungen: 40 Prozent der weltweit genutzten Primärenergie werden in Gebäuden verbraucht – 85 Prozent davon gehen fürs Wärmen oder Kühlen drauf.
Das soll sich ändern: Das Münchner Startup Tado hat eine Technologie entwickelt, die Heizungen anhand des Verhaltens der Nutzer, der Gebäudecharakteristika und des lokalen Wetters steuert.

Dafür installieren die Bewohner ein kleines Programm auf ihren Smartphones, das ihre Bewegungen analysiert. Eine zigarettenschachtelgroße, weiße Box, die mit der Heizung verbunden ist, empfängt diese Informationen via Drahtlosfunk und steuert die Therme. Sie reagiert, wenn sich der Besitzer früher auf den Heimweg macht, aber auch, wenn er länger im Büro bleibt. Zugleich ermöglicht das Smartphone-Programm, die Heizung via Handy fernzusteuern.

Noch befindet sich Tado im Test. Doch der laufe gut, heißt es bei den Münchnern: So habe Tado „im Schnitt 27 Prozent der Heizkosten einsparen können“, sagt Geschäftsführer Christian Deilmann. Spätestens im Herbst soll das Gerät auf den Markt kommen. Die Kosten dafür werden sich laut Tado für den Nutzer in unter einem Jahr amortisieren.

Stimmt so!

Einkaufen und dabei Gutes tun – das geht jetzt: indem wir an der Kasse aufrunden. In bisher 15 Handelsunternehmen – darunter Kaufland, Netto, Douglas – können Kunden beim Bezahlen mit den Worten „Aufrunden, bitte!“ ihre Rechnung erhöhen, und zwar auf den nächsten Zehn-Cent-Betrag, beispielsweise von 4,48 Euro auf 4,50 Euro. Die gespendeten Cent kommen sozialen Projekten weltweit zugute. Hinter der Idee steckt die Gemeinnützige Stiftungs-GmbH Deutschland rundet auf.

Ihre Überlegung ist einfach: Zwei oder drei Cent zu spenden ist für jeden machbar. Wenn Millionen von Verbrauchern weltweit so denken würden, kämen sehr schnell und problemlos enorme Summen zusammen. Auf www.deutschland-rundet-auf.de lässt sich die aktuelle Spendensumme verfolgen: In der Bundesrepublik wurde allein in den ersten vier Wochen mehr als zwei Millionen Mal
aufgerundet. Der Spendenerfolg: über 95.000 Euro. Immerhin ein Anfang.

Leucht-Turm

Umwelt



20 Prozent der weltweit erzeugten Elektrizität verbraucht die Menschheit für die Beleuchtung von Straßen, Büros und Wohnhäusern. Forscher arbeiten nun an Lampen, die mindestens 80 Prozent sparsamer sind als die heutige Glühbirne und damit den CO2-Ausstoß erheblich verringern. Die sogenannten organischen Leuchtdioden, kurz Oleds, bestehen aus kohlenstoffhaltigen Kunststoffen. Sie haben nicht nur eine vorzügliche Ökobilanz, sondern auch den passenden Formfaktor, um sich im Alltag durchzusetzen: Mit weniger als zwei Millimeter Tiefe passen sie fast überall hin und erlauben völlig neue Lichtdesigns, etwa als flächiges Oberlicht in der Decke.

Zugleich spenden sie, anders als die sparsamen Leuchtstoffröhren, warmes, angenehmes Licht. Oled-Leuchten für zu Hause, wie sie etwa der Lampenhersteller Osram anbietet, kosten aber noch mehrere Tausend Euro, denn die Massenproduktion läuft gerade erst an. Wie die Zukunft der Beleuchtung mit der Technologie aussehen kann, ist seit Kurzem in der Berliner Dependance der Deutschen Bank zu sehen: Eine sieben Meter hohe Installation hängt dort im Treppenhaus, zusammengesetzt aus insgesamt 384 Oled-Lampen des niederländischen Elektronikkonzerns Philips.

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