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Buchtipps Vom Glück auf zwei Rädern

Vor 200 Jahren unternahm Karl Drais die erste Fahrt auf seiner Laufmaschine, die als Vorläufer des Fahrrads gilt. In der Literatur ist das Fahrrad häufig zum Gegenstand von Autoren geworden. Fünf Lesetipps.

Fünf Büchertipps rund ums Rad Quelle: PR

Robert Penn "Vom Glück auf zwei Rädern"

Erschienen im Tolkemitt Verlag Quelle: PR

Autor Penn reist um die Welt - auf der Suche nach dem perfekten Rad. Er findet Teile davon in Italien, in den USA und in Großbritannien. Mit jeder Reise, jedem Kapitel, jedem Besuch eines Herstellers, nähert er sich nicht nur dem persönlich zusammengestellten Traumrad, sondern auch dem Faszinosum des Fahrrades. "Wenn Sie auf dem Fahrrad jemals das Gefühl der Freiheit empfunden haben; wenn Sie jemals versucht haben, Ihren Problemen einfach davonzuradeln, oder gemerkt haben, wie Ihr Optimismus zurückkam, als Sie mit Schweiß auf der Stirn eine Steigung hinauffuhren; wenn Sie auch nur ein Mal auf einem Rad saßen und Ihr Herz zu singen begann und der Himmel sich auftat - dann teilen wir etwas Elementares. Wir wissen vom Glück auf zwei Rädern." Penn gelingt es, mit der Beschreibung einiger Protagonisten der Fahrradwelt, diese Leidenschaft zu beschwören.

Fahrradfreunde - Ein Lesebuch

Erschienen bei Diogenes Quelle: PR

"Mein bester Freund? Ob man es glaubt oder nicht: Das war mein Fahrrad." - das schrieb Henry Miller. Der Verlag Diogenes hat in diesem feinen Band einige Erzählungen namhafter Autoren von Axel Hacke oder Andrea Camilleri versammelt, die mehr oder minder eng mit dem Fahren eines Fahrrades verbunden sind. Patrick Süskind legte auf dem Fahrrad den Weg zu seiner Klavierlehrerin zurück - dies und andere Dinge erfährt der Leser des Lesebuchs, das illustriert wurde von Jean-Jacques Sempé.

Marc Augé "Lob des Fahrrades"

Erschienen bei C. H. Beck Quelle: PR

Autor Augé war viele Jahre Präsident der Pariser École des Hautes Études en Sciences Sociales. Er betrachtet das Rad in einem größeren Zusammenhang und beleuchtet in seinem schmalen Band die gesellschaftlichen Aspekte des Fahrrades, die in nicht weniger als einer Utopie einer besseren Gesellschaft mündet. Ganz pragmatisch streift er dabei die Besonderheiten des Mietradsystems in Paris und kommt doch zurück zu der Vorstellung einer Gesellschaft auf zwei, denn mehrheitlich vier Rädern.

Hans-Erhard Lessing "Fahrrad - eine Kulturgeschichte"

Erschienen bei Klett-Cotta (am 8. April 2017) Quelle: PR

Am 8. April erscheint Lessings tiefgehende und dennoch stets flüssig lesenswerte Nacherzählung der Fahrradhistorie. Der Verlag fasst es so zusammen: "Hans-Erhard Lessing erläutert und erzählt, wie das Fahrrad vor 200 Jahren weltweit eine nie gekannte Euphorie auslöste. Zum ersten Mal konnten sich alle individuell bewegen und sich das »Glück auf zwei Rädern « leisten. Eine Kulturgeschichte des Zweirads voller Überraschungen – vom Ausbruch eines Vulkans am Beginn bis zur Revolution des E-Bikes."

Die Philosophie des Radfahrens

Erschienen bei Suhrkamp Quelle: PR

Im Suhrkamp-Verlag haben die Herausgeber Jesús Ilundáin-Agurruza, Michael W. Austin und Peter Reichenbach 15 Texte versammelt, die sich sowohl der Physis von Eddy Merckx als auch der verkehrspolitischen Bewegung Critical Mass und dem persönlichen Verhältnis zum Rad widmen. Nicht jedes Thema interessiert darin jeden, aber die verschiedenen Perspektiven eröffnen dem Thema Fahrrad einen Horizont, der weder bei den Begrenzungen der menschlichen Leistungsfähigkeit, seiner Empathie noch der Organisation endet.

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