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Nachhaltigkeit 33 Tipps, wie Sie die Welt verbessern können

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Beim Heizen geizen

Tipps zum Sparen von Heizkosten
Heiztemperatur richtig wählen Quelle: dpa
Temperaturabsenkung bei Abwesenheit Quelle: dpa
Türen, Fenster und Rolllädenkasten abdichten Quelle: dapd
Heizkörper entlüften Quelle: Ewald Fröch - Fotolia.com
Gerade der Brenner von Heizungsanlagen – gemeinhin Heizkessel genannt – muss regelmäßig eingestellt werden, Quelle: Kadmy - Fotolia.com
Heizkörper frei lassen, zur Wand isolieren Quelle: dpa
Thermostat digitale Temperaturregelung Quelle: sugar0607 - Fotolia.com

16. Wand hinter den Heizkörpern isolieren

Heizungen, die an der Wand angebracht sind, erwärmen diese stark mit. Handelt es sich um eine Außenwand oder die Wand zu einem Raum, der gar nicht beheizt werden soll, geht viel Energie verloren. Vor allem gilt dies für ungedämmte Häuser. Ein Teil - etwa fünf bis zehn Prozent - der Energie lässt sich ganz einfach sparen. Im Handel sind Isolierfolien erhältlich, mit denen sich die Wand hinter den Heizkörpern dämmen lässt. Bei dem Material handelt es sich meist um einen Millimeter dicken Dämmstoff, der mir einer Aluminiumfolie beschichtet ist. Laut Berechnungen des Instituts für Energie- und Umweltforschung können dabei bis zu 430 Kilogramm CO2 im Jahr eingespart werden.

17. Kellerdecke und Dach dämmen

Um die Heizkosten im Eigenheim zu senken, lohnt sich eine gute Isolierung. Vor allem das Dach und auch die Kellerdecke sollten gut gedämmt werden. Wird zum Beispiel ein Haus aus dem Jahr 1955 mit einer Kellerdeckenfläche von 100 Quadratmetern mit einer Mineraldämmplatte bestückt, spart der Eigentümer etwa 320 Euro im Jahr. Kritischer zu sehen sind großflächige Fassadendämmungen. Lesen Sie hier warum.

WiWo Green 2/2013

18. Türen und Fenster besser abdichten

An Fenster und Türrahmen kann sehr viel Wärme entweichen – Experten gehen von bis zu 27 Prozent der zum Heizen verbrauchten Energie aus. Damit das nicht passiert, sollten Fenster und Türrahmen stets gut abgedichtet sein. Um zu testen, wie es im eigenen Haushalt bestellt ist, gibt es einen einfach Trick: einfach eine Kerze an den Rahmen halten. Flackert das Licht, ist der Rahmen undicht und kalte Luft von außen kann eindringen. Für die Dichtung müssen nicht in jedem Fall gleich neue Rahmen her. Im Baumarkt sind Dichtungsstreifen erhältlich, die Abhilfe schaffen.

19. Räume herunterkühlen

Nicht immer ist sofort aufwändiges Dämmen nötig. An eine niedrigere Raumtemperatur kann man sich auch ganz einfach gewöhnen. Einfach den Thermostat ein wenig herunter drehen, in der Woche darauf noch ein bisschen. So wird kaum bemerkt, dass sich die Temperatur im Zimmer verändert. Der Vorteil: Jedes Grad niedrigere Raumtemperatur spart sechs Prozent Heizenergie, und damit umgerechnet etwa sechs Prozent Kohlendioxid. Aber Vorsicht: Zu kalt sollte die Wohnung auch nicht werden, damit sich kein Schimmel an den Wänden bildet. 18 bis 21 Grad Celsius ist laut Gebäudeexperten die perfekte Raumtemperatur, im Schlafzimmer darf es auch gerne etwas kälter sein.

20. Thermostat für Heizanlage einbauen

Thermostate für die Heizanlagen einzubauen, ist ein Energiespartipp seit den 50er Jahren. So alt sind auch immernoch einige Drehköpfe an den Heizungen. Das Portal CO2online geht davon aus, dass etwa 150 Millionen Thermostate in Deutschland 20 Jahre oder älter sind. Diese Auszutauschen macht Sinn. Nach Angaben der Stiftung Warentest lassen sich mit neuen, nicht programmierbaren Thermostaten etwa zehn Prozent der Heizkosten einsparen. Bundesweit könnten durch einen Austausch also etwa Mehrkosten für Mieter und Hausbesitzer von einer Milliarde Euro eingespart werden.

21. Neue Heizungsanlage einbauen

Kaum eine Investition lohnt sich so wie der Einbau einer neuen Heizungsanlage. Um bis zu 35 Prozent fallen die Heizkosten dank der neuen Brennwertheizungen, die durch Wärmerückgewinnung der Verbrennung von Öl oder Gas effizienter arbeiten.

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