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Nachhaltigkeit 33 Tipps, wie Sie die Welt verbessern können

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Strom sparen, heißt Geld sparen

11. Sparsam die Wäsche trocknen

Die Wäscheklammer bleibt die sparsamste Lösung, wenn es ums Wäschetrocknen geht. Elektronische Wäschetrockner brauchen etwa sechs Mal so viel Energie wie ein Waschgang bei 30 Grad Celsius. Vor allem die Wasserverdunstung kostet sehr viel Strom. Doch nicht jeder liebt den Anblick eines Wäscheständers in der Wohnung. Etwa eine Millionen Wäschetrockner werden jährlich in Deutschland verkauft. Eine Alternative zum gängigen Kondenstrockner ist ein Wärmepumpentrockner. Die Programmlaufzeiten sind je nach Gerät etwa zehn bis 20 Minuten länger, doch die Anschlussleistung ist mit 1200 bis 1500 Watt nur halb so hoch. Das entlastet den Stromkreis, erlaubt es aber dennoch nicht, Waschmaschine und Trockner zeitgleich an einem Stromkreis zu betreiben. Durch die Technik kann lassen sich – je nach Modell – zum Teil mehr als 50 Prozent Strom sparen, im Vergleich zum Einsatz guter Geräten mit herkömmlicher Technologie. Nachteile des Wärmepumpentrockners: Sie sind lauter als normale Trockner und deutlich teurer. Die Geräte sind ab etwa 750 Euro erhältlich. Kondenstrockner bekommen Kunden bereits ab etwa 350 Euro.

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    12. Energiesparlampen nutzen

    Licht ist ein großer Stromfresser. Bis zu 40 Euro kostet die unnötige Beleuchtung von Räumen pro Jahr. Oft hilft es schon, beim Verlassen eines Raumes auch das Licht auszumachen. Wenn das Licht brennt, sollte auf Energiesparlampen setzen. Denn vor allem herkömmliche Glühbirnen fressen viel Energie. Der Grund: 90 Prozent der Energie wird von diesen Leuchten nicht in Licht sondern in Wärme umgewandelt. Anders sieht es bei Energiesparlampen aus. Sie verbrauchen etwa 15 Prozent weniger Strom. Am sparsamsten sind LED-Lampen, die besonders viel Licht aus wenig Strom erzeugen. Welche neuen Leuchtmittel es gibt:

    Das sind die neuen Super-Lampen
    Philips: HueDie Niederländer machen Licht zum Lifestyle-Produkt: Ihre LED-Lampen sind funkvernetzt und lassen sich zu Hause oder aus dem Netz per Handy in Farbe und Helligkeit steuern. Freie Entwickler bieten online Zusatz-Apps an, mit denen die Lampen zur Lichtorgel oder zum Wecker mutieren. Preis: Set 200, einzeln 60 Euro Quelle: Presse
    Toshiba: E-Core LED FloodlightModerne Halogenmetalldampflampen für die Außenbeleuchtung sind zwar ähnlich effizient wie LED-Strahler. Dafür liefern Modelle wie dieses von Toshiba sofort nach dem Einschalten volle Helligkeit, und sie haben eine bis zu doppelt so lange Lebensdauer. Preis: noch offen Quelle: Presse
    Samsung: LED-BirneTrotz nur gut elf Watt Leistungsaufnahme liefern diese Leuchten eine Lichtausbeute, die der herkömmlicher 60-Watt-Glühbirnen entspricht – bei etwa 40-facher Lebensdauer. Mit dem etablierten E27-Sockel passen diese „Retrofit“ genannten Lampen in herkömmliche Schraubgewinde. Preis: rund 20 Euro Quelle: Presse
    Lumixon: Alu Line LEDObwohl in Bauform und Helligkeit einer 50-Watt-Halogen-Hochvolt-Lampe vergleichbar, hat der LED-Strahler mit E14-Gewinde nur eine Leistungsaufnahme von knapp vier Watt. Das stark fokussierte LED-Licht wird durch eine Milchglasscheibe gestreut. Preis: rund 13 Euro Quelle: Presse
    Osram: SpotlightOptimales Kunstlicht für die Kunst im Münchner Lenbachhaus – mit dieser Vorgabe hat Osram diesen dimmbaren Deckenstrahler entwickelt, der rund 100 Lichtfarben zwischen Warm- und Kaltweiß erzeugt und so Kunstwerke im Tagesverlauf optimal beleuchtet. Preis: Projektgeschäft Quelle: Presse
    LG: LED-RöhreLED-Retrofits gibt es nicht nur für Schraubgewinde, sondern auch für Leuchtstoffröhen. Und obwohl schon die wesentlich effzienter sind als Glühlampen, arbeiten die mit warm- oder kaltweißem Licht erhältlichen Licht-Chips nochmals um bis zu 50 Prozent sparsamer. Preis: 70–80 Euro, nach Stärke Quelle: Presse

    13. Energiesparkühlschrank (A++) kaufen

    Die sogenannte Energieeffizienzklasse ist beim Kauf eines Kühlschranks ein wichtiges Thema. Moderne Energiesparkühlschränke können für eine Stromkosten-Ersparnis von über 100 Euro im Jahr sorgen. Seit 2010 zeigt ein Label der EU die erweiterten Effizienzklassen A+, A++ und A+++ an. Die Klasse A+++ hat den mit Abstand niedrigsten Stromverbrauch. Vom Kauf eines Gerätes, das nicht mindestens die Klasse A hat, raten Experten ab. Bereits nach wenigen Jahren hat sich die Investition in das sparsamere Gerät amortisiert.

    14. Klimaanlage täglich auch mal ausschalten

    Klimaanlagen sind wahre Stromfresser. Ein durchschnittlich großes Raumklimagerät verursacht etwa 46 Euro Stromkosten im Monat – also etwa soviel wie eine Kühl-Gefrier-Kombination. Daher ist es sinnvoll, das Gerät nicht den ganzen Tag laufen zu lassen. Lieber das Schlafzimmer vor dem Schlafengehen vorkühlen und dann die Klimaanlage ausschalten. Nachts einfach die Fenster geöffnet lassen. Außerdem sollten gerade im Sommer die Jalousien tagsüber geschlossen bleiben, damit sich die Räume nicht so stark aufheizen.

    15. E-Herd gegen Gasherd austauschen

    Hobbyköche befürworten ja sowieso den Gasherd, weil er die Pfannen und Töpfe schneller erhitzt. Doch es gibt noch einen Grund vom Elektroherd auf Gas umzusteigen. Laut Berechnungen des Instituts für Energie- und Umweltforschung kann so der Ausstoß von durchschnittlich 250 Kilogramm Kohlendioxid im Jahr vermieden werden.

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