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Verkehrspolitik Staaten investieren Milliarden in ihr Bahnsystem

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Pilotprojekt in Russland startet von Moskau nach Sankt Petersburg

Schienennetz Russland (Klicken Sie bitte auf das Lupensymbol, um die Grafik zu vergrößern)

Für die 650 Kilometer lange Strecke von Moskau nach St. Petersburg benötigen Bahnreisende ab Dezember immer noch 3.45 Stunden. Im Durchschnitt bewegt sich die Bahn also nur mit einem Tempo von 175 Kilometer pro Stunde. Das ist vergleichsweise langsam

Das soll sich ändern. Im Juni 2008 unterzeichnete Ex-Ministerpräsident Wladimir Putin eine „Strategie zur Förderung des Eisenbahnverkehrs bis 2030“. Demnach soll das Schnellbahnnetz für Geschwindigkeiten bis 160 Kilometer pro Stunde in den kommenden 20 Jahren auf fast das 17-fache ausgebaut werden – von derzeit 650 auf 10878 Kilometer. Davon gehören rund 1500 Kilometer dem Hochgeschwindigkeitsverkehr bis 350 Kilometer pro Stunde.

Moskau wird naturgemäß der zentrale Knotenpunkt des Superschnellen Schienennetzes. Die russische Hauptstadt wird dann mit Sankt Petersburg, Nischni Nowgorod im Osten und Smolensk sowie Krasnoje an der westrussischen Grenze verbunden.

Vieles hängt vom Erfolg des Pilotprojektes Moskau-Sankt Petersburg ab. 18 Prozent der Gesamtbevölkerung leben in der Region, die rund ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts produziert. Die Chancen stehen gut, dass die Eisenbahn, die in Russland traditionell einen hohen Stellenwert hat, den Fluggesellschaften Marktanteile abringen wird.

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