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Technologiekonzern Huawei-Verkäufe ziehen nach Entspannung im Handelsstreit wieder an

Im Mai hatten die USA Huawei auf eine schwarze List gesetzt. Später lockerte das Land die Zügel etwas. Jetzt ziehen die Verkäufe des Konzerns wieder an.

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„Es gab einen Rückschlag am Markt, der Kunde hat gezögert, aber der Markt hat sich wieder erholt“, sagte der Vizechef von Huawei Deutschland, David Wang, mit Blick auf Europa und Deutschland. Quelle: AP

Düsseldorf Der wegen US-Sanktionen unter Druck geratene chinesische Technologiekonzern Huawei sieht sich wieder auf Kurs. „Es gab einen Rückschlag am Markt, der Kunde hat gezögert, aber der Markt hat sich wieder erholt“, sagte der Vizechef von Huawei Deutschland, David Wang, am Dienstag in Düsseldorf mit Blick auf Europa und Deutschland. Die Verkäufe hätten „wesentlich“ angezogen.

Im Mai hatten die USA die Firma auf eine schwarze Liste gesetzt und die Huawei-Geschäfte mit US-Firmen damit erschwert. Später lockerte Washington die Zügel etwas, wodurch die Versorgung der Handys durch Google mit neuen Android-Versionen vorerst gesichert sein könnte.

Huawei hat in Deutschland nach eigenen Angaben 2600 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr machte der Konzern hierzulande einen Umsatz von umgerechnet 2,4 Milliarden US-Dollar (2,1 Milliarden Euro) – vor allem durch Smartphone-Verkäufe und die Ausstattung von Netzwerken.

Der chinesische Konzern wird nach Branchenschätzungen eine große Rolle spielen beim Mobilfunkausbau für den ultraschnellen Standard 5G – als Netzwerkausstatter ist Huawei globaler Marktführer. Konkurrenten sind Ericsson und Nokia. Man habe weltweit 54 Verträge für 5G-Netzwerke abgeschlossen, die Hälfte davon in Europa – etwa in Großbritannien, Spanien und der Schweiz, sagte Wang.

Im Rahmen dieser Verträge seien bereits 150.000 5G-Stationen ausgeliefert worden. Angaben zu Deutschland machte Wang nicht. „Wir sind fest davon überzeugt, dass Huawei zu einer besseren 5G-Umgebung beitragen kann.“

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