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Telekom-Tochter T-Systems will Lagezentrum zur Computersicherheit

Wegen der seiner ausgebauten Datennetze ist Deutschland besonders anfällig für Cyberangriffe. T-Systems fordert deshalb ein übergreifendes Lagezentrum der Industrie zur Datensicherheit.

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Reinhard Clemens, Vorstands-Chef der Telekom fordert eine Zertifizierung für sichere Lösungen beim Cloud-Computing. Quelle: dpa

Hannover Die Telekom-Geschäftskundentochter T-Systems hat ein übergreifendes Lagezentrum der Industrie zur Datensicherheit gefordert."Wir glauben nicht, dass es eine Firma allein machen kann", sagte T-Systems-Vorstandschef Reinhard Clemens am Mittwoch auf der Cebit in Hannover. Er fügte hinzu, Deutschland sei wegen seiner gut ausgebauten Datennetze weltweit mit am schlimmsten von Datenangriffen belastet. "In Deutschland entstehen jedes Jahr 20 bis 30 Milliarden Euro Schaden durch Cybercrime", sagte Clemens.

Laut T-Systems gibt es immer mehr Probleme im Internet, bei denen sich mehrere Firmen abstimmen müssten. Dazu gebe es bisher keine Institution, die übergreifend Probleme lösen könne. Das geplante Zentrum der Bundesregierung gegen Cybercrime sei nicht ausreichend, insbesondere in Wirtschaftsfragen. Clemens forderte in diesem Zusammenhang eine Zertifizierung für sichere Lösungen des sogenannten Cloud-Computings. Zudem verlangte Clemens eine Klärung der Haftungsfrage im Fall von Datenverlusten.

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