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Telekommunikation New York will nicht weiter gegen Fusion von T-Mobile und Sprint klagen

Vor wenigen Tagen erteilte ein US-Richter die Erlaubnis für die Fusion von T-Mobile und Sprint. Eine Berufung gegen die Entscheidung soll es nicht geben.

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Die Fusion mit Sprint scheint näher zu rücken. Quelle: dpa

Bei der Telekom-Tochter T-Mobile US wächst die Hoffnung auf grünes Licht für die geplante Fusion mit dem Rivalen Sprint. Die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, erklärte am Sonntag, ihr Bundesstaat werde keine Berufung gegen die vor wenigen Tagen von einem US-Richter erteilten Genehmigung des Zusammenschlusses einlegen.

James hatte bislang den Widerstand gegen das milliardenschwere Vorhaben stellvertretend vorangetrieben. Nach der Genehmigung hatten mehrere Bundesstaaten Berufung gegen die Entscheidung angekündigt. Ob es dabei bleibt oder ob die Gegner des Vorhabens jetzt auf die Linie New Yorks einschwenken, war zunächst unklar.

James erklärte, sie setze anstelle einer Berufung nun darauf, mit allen Beteiligten daran zu arbeiten, dass die Verbraucher die bestmöglichen Preise und Dienstleistungen bekämen. Zudem sollten die Infrastruktur für Mobilfunk in New York ausgebaut werden und gut bezahlte Jobs in dem Bundesstaat entstehen.

Mehrere Bundesstaaten hatten bislang erklärt, sie fürchteten, dass eine Fusion der Nummern drei und vier des US-Mobilfunkmarktes zu höheren Preisen führen werde. Das US-Justizministerium hat den Zusammenschluss genehmigt, an die Erlaubnis aber Bedingungen wie den Verkauf von Konzernteilen und Mobilfunkfrequenzen geknüpft.

Auch die Branchenaufsicht Federal Communications Commission hatte grünes Licht gegeben. Durch den Zusammenschluss soll ein Mobilfunkriese entstehen, der auf gut 130 Millionen Kunden und einen Jahresumsatz von rund 76 Milliarden Dollar kommt. In den vergangenen Jahren war die geplante Fusion bereits zwei Mal gescheitert. Ursprünglich hatte die geplante Fusion, die per Aktientausch erfolgen soll, ein Volumen von 26 Milliarden Dollar. Im Zuge gestiegener Aktienkurse liegt das Volumen aber inzwischen bei 40 Milliarden Dollar.

Mehr: Mit dem Erfolg vor Gericht scheint die Megafusion mit Sprint in den USA nahezu sicher. Für den Dax-Konzern ist sie zugleich Chance und Problem.

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