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Telekommunikation T-Mobile-Sprint-Fusion erhält wohl Mehrheitsvotum der US-Branchenaufsicht

Die Telekom-Tochter T-Mobile US bekommt laut Medienberichten wohl die Zustimmung der Wettbewerbshüter für ihre Fusion mit dem US-Konkurrenten Sprint.

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Die beiden Konkurrenten auf dem US-Mobilfunkmarkt wollen sich verbünden. Quelle: Reuters

Die US-Telefonfirmen T-Mobile US und Sprint können Insidern zufolge auf die Zustimmung der Branchenaufsicht FCC zu ihrer geplanten Milliardenfusion rechnen. Drei der fünf Kommissionsmitglieder befürworteten die 26 Milliarden Dollar schwere Firmenehe, berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.

Offiziell entscheiden soll die Kommission Mitte Oktober. Zuvor hatte schon das US-Justizministerium grünes Licht gegeben, an die Erlaubnis aber Bedingungen wie den Verkauf von Konzernteilen und Mobilfunkfrequenzen geknüpft.

In trockenen Tüchern ist das Projekt damit aber noch nicht, denn mehrere US-Bundesstaaten klagen vor einem Bundesgericht in New York dagegen. Sie befürchten, dass eine Fusion der Nummer drei und vier des amerikanischen Mobilfunkmarktes die Preise in die Höhe treibt. Die Telekom-Tochter T-Mobile US verfügt über rund 80 Millionen Kunden, bei Sprint sind es rund 55 Millionen Kunden.

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