Telekommunikation T-Mobile US hebt nach erstem Quartal leicht an

Die Telekom-Tochter wächst weiter. Das US-Unternehmen profitiert von der gestiegenen Nachfrage nach schnellem Internet durch den Trend zum mobilen Arbeiten.

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Im ersten Quartal stieg die Zahl der Vertragskunden um 598.000. Quelle: dpa

Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US ist zum Jahresstart weiter gewachsen und hebt ihren Ausblick für das Gesamtjahr leicht an. Im ersten Quartal stieg die Zahl der Vertragskunden um 598.000, wie der US-Mobilfunker am Mittwoch mitteilte. Auch dadurch zog der Umsatz um 1,8 Prozent auf rund 20 Milliarden Dollar an. Das bereinigte Betriebsergebnis (Core Adjusted Ebitda) legte um 10,2 Prozent auf 6,46 Milliarden Dollar zu.

Das Unternehmen aus Bellevue im Bundesstaat Washington macht seit Jahren mit einer aggressiven Preispolitik, Investitionen und Marketing Jagd auf die beiden Wettbewerber AT&T und Verizon. Dabei profitiert T-Mobile US von der gestiegenen Nachfrage nach schnellem Internet durch den Trend zum mobilen Arbeiten zwischen Homeoffice und Büro.

Im Gesamtjahr rechnet T-Mobile US nun mit 5,3 bis 5,8 (zuvor: zwischen 5,0 und 5,5) Millionen neuen Vertragskunden, das bereinigte operative Ergebnis soll zwischen 25,8 und 26,2 (zuvor: zwischen 25,6 und 26,1) Milliarden Dollar liegen. Die Synergien aus der Fusion mit dem kleineren Wettbewerber Sprint taxiert das Unternehmen nun auf 5,2 bis 5,4 Milliarden Dollar.

Am 13. Mai berichtet der Mutterkonzern Deutsche Telekom über die ersten drei Monate des Jahres. Für die Bonner ist die US-Tochter zur wichtigsten Säule ihres Geschäfts geworden. Erst Mitte April hat der Dax-Konzern seinen Anteil an T-Mobile US leicht auf 48,4 Prozent aufgestockt. Damit rückt die Telekom näher an die Kontrollmehrheit heran, die Firmenchef Timotheus Höttges "in Kürze" erreichen will.

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