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Telekommunikation US-Kabelkonzern Liberty will sich an Sunrise beteiligen

Das Unternehmen will fast acht Prozent der Anteile an der Schweizer Mobilfunkfirma erwerben. Zudem soll Liberty einen Sitz im Sunrise-Verwaltungsrat erhalten.

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Sunrise-Aktionäre lehnen die UPC-Übernahme ab. Quelle: Reuters

Der US-Kabelkonzern Liberty Global reagiert auf den Widerstand gegen den Verkauf der Tochter UPC an das Schweizer Mobilfunkunternehmen Sunrise. Entgegen den bisherigen Plänen will sich Liberty mit bis 500 Millionen Franken oder 7,8 Prozent an Sunrise beteiligen, wie der US-Konzern am Montag mitteilte.

Die Beteiligung solle aufgebaut werden, indem die Amerikaner im Zuge der Sunrise-Kapitalerhöhung Bezugsrechte kauften. Zudem solle Liberty einen Sitz im Sunrise-Verwaltungsrat erhalten. Alle anderen Bedingungen der 6,3-Milliarden-Franken-Transaktion blieben unverändert.

Sunrise-Aktionäre, darunter der größte Eigner Freenet, lehnen die UPC-Übernahme ab. Sie kritisierten unter anderem den zu hohen Preis und die Tatsache, dass sich Liberty nicht an den Risiken der fusionierten Firma beteiligt. Dem zweiten Kritikpunkt trägt Liberty nun Rechnung.

Mehr: Die Behörde hat für den Sunrise-Deal grünes Licht gegeben – ohne Bedingungen oder Auflagen. Der größte Aktionär stemmt sich weiter gegen den Deal.

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