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Telekommunikation Vodafone und Unitymedia bündeln Angebote

Erst im Juli hat Brüssel grünes Licht für die Übernahme des Kabel-TV-Anbieters durch Vodafone gegeben. Nun bieten sie gemeinsam Festnetz- und Mobilfunk-Produkte an.

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In den Vodafone- und Unitymedia-Verkaufsstellen in NRW, Hessen und Baden-Württemberg wollen die Unternehmen ihre Kunden mit „Willkommens-Angeboten“ zu einem Wechsel animieren. Quelle: dpa

Vodafone und Unitymedia bieten wenige Wochen nach ihrem Zusammenschluss ihren Kunden Festnetz- und Mobilfunk-Produkte aus einer Hand an. In den rund 130 Unitymedia-Shops könnten Kunden Mobilfunk-Verträge hinzubuchen, die 540 Vodafone-Läden bieten bisherigen DSL-Kunden von Vodafone den Umstieg auf die Internetverbindung über TV-Kabel an, teilten die Unternehmen am Montag mit.

„Im Hintergrund haben wir die letzten Wochen hart an der Integration gearbeitet“; sagte Andreas Laukenmann, Geschäftsführer für Privatkunden bei Vodafone Deutschland. „Heute machen wir einen ersten großen Schritt nach draußen.“

In den mehr als 600 Vodafone- und Unitymedia-Verkaufsstellen in NRW, Hessen und Baden-Württemberg wollen die Unternehmen ihre Kunden mit „Willkommens-Angeboten“ zu einem Wechsel animieren. Die Integration der Netze werde nun auch für die Kunden erlebbar, sagte Vodafone-Technik-Chef Gerhard Mack. „Wir wollen das Gigabit-Internet bauen.“

Aktuell gebe es elf Millionen entsprechend leistungsfähige Kabelanschlüsse, bis 2022 sollen es 25 Millionen sein. „Wir wollen der Motor für die Digitalisierung sein“, sagte Mack.

Mitte Juli hatte die EU-Kommission für die Übernahme des Kabel-TV-Anbieters Unitymedia durch Vodafone grünes Licht gegeben. Unitymedia bietet in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen unter anderem Kabel-TV an.

Bereits 2013 hatte Vodafone Kabel Deutschland übernommen. Ähnlich wie die Telekom können die Unternehmen nun ebenfalls schnelles Internet sowie schnellen Mobilfunk aus einer Hand anbieten. Mittelfristig werde es die Marke Unitymedia nicht mehr geben, teilte Vodafone mit.

Mehr: United Internet konkretisiert seine Pläne, zum vierten Netzbetreiber aufzusteigen. Die Strategie ist auf Jahre angelegt – und wird Milliarden verschlingen.

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