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Telekommunikationsbranche Telekom prüft offenbar Verkauf ihrer niederländischen Mobilfunktochter

Zwar habe der Konzern die möglichen Verkaufspläne nicht kommentiert. Aber die Telekom spiele bekanntermaßen verschiedene Optionen fürs Funkmasten-Geschäft durch.

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Telekom prüft offenbar Verkauf ihrer niederländischen Mobilfunktochter. Quelle: dpa

Die Deutsche Telekom prüft einem Magazin-Bericht zufolge eine Trennung von ihrer Mobilfunktochter in den Niederlanden. Der Bonner Konzern spiele einen Verkauf oder einen Börsengang für die Tochter durch, berichtete das „Manager Magazin“ am Donnerstag. Ein Telekom-Sprecher wollte dies nicht kommentieren.

Konzern-Chef Tim Höttges hatte zuvor schon erklärt, dass die Telekom verschiedene Optionen für ihr Funkmasten-Geschäft durchspiele. „Wir sind bereit für einen Börsengang oder eine Partnerschaft“, hatte er gesagt. Ein Verkauf der Sparte sei dabei nicht seine bevorzugte Variante. Ein möglicher Partner könne der spanische Konzern Cellnex sein.

Den Bonner Konzern drücken hohe Schulden. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten waren zum 30. September auf 78,8 Milliarden Euro geklettert. Zudem hatte die Telekom zuletzt ihre Dividende für 2019 auf 60 Cent je Aktie festgelegt – zehn Cent weniger als für das Jahr zuvor.

Der Konzern hatte dies unter anderem mit hohen Kosten für die 5G-Mobilfunkauktion in Deutschland und mit finanziellen Lasten der geplanten Milliarden-Fusion ihrer Tochter T-Mobile-US mit dem Konkurrenten Sprint begründet.

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