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Terrorismusfinanzierung Nach Geldwäscheskandal: Westpac akzeptiert Rekordstrafe in Australien

Das Finanzinstitut soll in mehr als 23 Millionen Fällen gesetzwidrig gehandelt haben. Dafür muss es womöglich die bisher höchste verhängte Zivilstrafe des Landes zahlen.

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Australiens zweitgrößte Bank Westpac akzeptiert wegen ihrer Versäumnisse im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eine Rekordstrafe. Das Geldhaus habe sich mit der australischen Finanzaufsicht auf einen Betrag von 1,3 Milliarden australischen Dollar (rund 791 Millionen Euro) geeinigt, teilte Westpac am Donnerstag mit. Sollte das zuständige Gericht zustimmen, würde es sich nach Angaben der Behörde um die bisher höchste verhängte Zivilstrafe des Landes handeln.

Westpac habe in mehr als 23 Millionen Fällen gesetzwidrig gehandelt und dadurch das australische Finanzsystem der kriminellen Ausbeutung ausgesetzt. Mehr als 19,5 Millionen internationale Überweisungsaufträge in Höhe von umgerechnet mehr als 6,7 Milliarden Euro seien den Finanzbehörden nicht ordnungsgemäß gemeldet worden.

Zudem seien unter anderem Informationen über die Herkunft dieser Gelder nicht weitergegeben worden, teilte die Finanzaufsicht mit. Westpac-CEO Peter King entschuldigte sich für die „Versäumnisse“ der Bank. Das Geldhaus wolle sicherstellen, dass sich die Fehler nicht wiederholen. Der Geldwäscheskandal war erstmals Ende 2019 ans Licht gekommen.

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