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Themenschwerpunkt

Brexit

Die Briten haben im Rahmen eines Referendums am 23. Juni 2016 mit einer knappen Mehrheit für den EU-Austritt gestimmt. Befürworter des Brexit erhoffen sich eine größere Freiheit und Unabhängigkeit Großbritanniens. Am 29. März 2017 reichte das Vereinigte Königreich daraufhin den Antrag zum Brexit ein. Die Regierung um Premierministerin Theresa May und die Europäische Union verhandeln seitdem über einen Rahmenvertrag für ein geordnetes Verlassen der EU. Nachdem ein Austrittsvertrag zwischen Theresa May und der Europäischen Union erzielt wurde, wurde dieser prompt vom britischen Unterhaus abgelehnt. Auch eine neue Version mit kleineren Zugeständnissen von seiten der EU lehnten die Abgeordneten entschieden ab. Das Parlament stimmte kurz darauf aber auch gegen die Möglichkeit eines EU-Austritts ohne Abkommen, einen sogenannten No-Deal-Brexit. Premierministerin Theresa May geriet damit in eine missliche Lage, da die Europäische Union zuvor bereits signalisiert hatte, dass sie nicht zu weiteren Zugeständnissen bereit sei. Um Zeit zu gewinnen, beantragte Großbritannien bei der EU eine Fristverlängerung und bekam bis zum 22. Mai Zeit, aus der EU auszuscheiden, wenn das Parlament in einer dritten Abstimmung für das Austrittsabkommen stimmt. May musste jedoch erneut eine Niederlage hinnehmen. Am 11. April 2019 entschied ein EU-Sondergipfel, dass Großbritannien bis zum 31. Oktober in der Europäischen Union bleiben darf, allerdings nur unter der Bedingung, dass Großbritannien an der Europawahl 2019 teilnehme. Weitere Verhandlungen über einen früheren EU-Austritt im Parlament führten zu keinem Erfolg.
Am 24. Mai 2019 gab Theresa May ihren Rücktritt als Parteichefin bekannt.

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WirtschaftsWoche

Nr. 38 vom 13.09.2019

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Für Klimaschützer ist RWE-Chef Rolf Martin Schmitz ein Fossil. Dabei könnte ausgerechnet er Europas größten CO2-Produzenten bald zum grünen Vorzeigeunternehmen umbauen.

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