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„TLTRO III“ Banken sichern sich bei neuer EZB-Kreditspritze 110 Milliarden Euro

Um den Kreditfluss während der Coronakrise am Laufen halten, versorgt die EZB die Banken erneut mit Liquidität. Die Kredite sind auf drei Jahre ausgelegt.

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Bei einer TLTRO-Geldspritze im März hatten sich die Banken 330,5 Milliarden Euro gesichert. Quelle: dpa

Geldhäuser im Euro-Raum haben sich bei der jüngsten mehrjährigen Kreditspritze der Europäischen Zentralbank mit rund 110 Milliarden Euro eingedeckt. 224 Institute reichten Gebote ein, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag mitteilte. Die Kredite sind auf drei Jahre Laufzeit ausgelegt.

Die EZB will mit den langfristigen Geschäften, die im Fachjargon „TLTRO III“ genannt werden, erreichen, dass Banken während der Coronakrise ausreichend Liquidität besitzen. Ziel ist es, den Kreditfluss an die Wirtschaft am Laufen zu halten und günstige Finanzierungsbedingungen zu gewährleisten.

Bei einer TLTRO-Geldspritze im März hatten sich die Banken 330,5 Milliarden Euro gesichert. Für die Institute sind die Konditionen bei den TLTRO-Krediten attraktiv. Bei ihnen wird der Einlagesatz angesetzt, der aktuell bei minus 0,5 Prozent liegt. Banken erhalten also eine Prämie, wenn sie sich von der EZB diese Gelder leihen. Diese kann auf ein Prozent klettern, wenn sich die Kreditbücher der Geldhäuser nicht verkleinern.

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