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Kfz-Versicherungsvergleich

Der Kfz-Versicherungsvergleich der WirtschaftsWoche stellt Ihnen ein Ranking der am besten zu Ihnen passenden Kfz-Versicherungen vor.

Kfz-Versicherungsvergleich: Tarife im Vergleich

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung gehört in Deutschland zu den Pflichtversicherungen. Ohne sie wird kein Fahrzeug zugelassen. Dazu gehören neben dem Auto und dem Motorroller unter anderem auch Wohnmobile, Quads, S-Pedelecs oder E-Scooter. Die Versicherung soll sicherstellen, dass Opfer nach einem Unfall auch dann entschädigt werden, wenn der Verursacher des Unfalls nicht zahlen kann oder durch die Ansprüche des Opfers wirtschaftlich ruiniert würde. Mit dem Kfz-Versicherungsvergleich finden Sie die für Sie beste Kfz-Haftpflichtversicherung.

Der Kfz-Versicherungsvergleich besteht aus vier elementaren Eingabefeldern: Angaben zum Fahrzeug, Angaben zur Person, Angaben zum gewünschten Versicherungsschutz und Angaben zu möglichen Rabatten.

Schritt 1: Angaben zum Fahrzeug

Als erstes füllen Sie die Angaben zu dem Fahrzeug aus, dass Sie versichern lassen wollen. Dort können Sie wählen, ob Sie ein Auto neu versichern lassen wollen, oder Sie Ihre bisherige Versicherung wechseln möchten. Als erstes bestimmen Sie ihr Auto, dies können Sie mit Ihrem Kfz-Schein oder über die Marke und das Modell machen. Diese Eingabe ist unter anderem wichtig, da Sie Prämien beispielsweise nur für PKW bekommen. Als nächstes geben Sie den gewünschten Versicherungsbeginn, die Erstzulassung (bei Versicherungswechsel die Zulassung auf den Halter), den Halter des Fahrzeugs und die Postleitzahl des Halters an. Zudem werden Sie gefragt, ob Ihr Fahrzeug ein Saisonkennzeichen hat.

Schritt 2: Angaben zum Fahrer

Im zweiten Schritt machen Sie Angaben zum Fahrer. Geben Sie an, ob Sie das Fahrzeug privat, gewerblich oder für private und gewerbliche Zwecke nutzen. Danach füllen Sie die Angaben zum Versicherungsnehmer aus: Geburtsdatum, Familienstand, Land des Führerscheinerwerbs, Datum des Führerscheinerwerbs, ob der Versicherungsnehmer Punkte in Flensburg und Zugriff auf einen weiteren PKW hat sowie dessen beruflichen Status. Letzteres ist wichtig, da viele Versicherungen Rabatte für bestimmte Berufsgruppen geben. Als letztes geben Sie noch an, wer der Fahrer des Fahrzeuges ist. Gibt es weitere Fahrer, die Sie benennen können, müssen Sie für diese auch die oben genannten Angaben ausfüllen.

Schritt 3: Angaben zum Versicherungsschutz

Im dritten Schritt machen Sie Angaben zu ihrem gewünschten Versicherungsschutz. Geben Sie hier an, ob es sich bei dem zu versicherten Fahrzeug um einen Zweitwagen handelt und ob Sie nur eine Haftpflicht abschließen wollen oder zusätzlich eine Teil- oder Vollkaskoversicherung.

Kaskoversicherungen sind keine Pflicht, aber sinnvoll

Während die Kfz-Haftpflichtversicherung nur für Schäden anderer aufkommt, die sie mit Ihrem Auto verursachen, decken die Teil- und Vollkaskoversicherungen auch Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug ab. Die Teilkaskoversicherung deckt unter anderem Brand- und Explosionsschäden, Diebstahl, Raub oder Schäden durch direkte Einwirkung von Sturm, Hagel, Blitzschlag und Überschwemmung entstehen. Die Vollkasko erweitert die Teilkasko durch Abdeckung von Schäden, die durch einen von Ihnen verursachten Unfall oder durch Vandalismus entstehen, ab. Oft werden Vollkaskoversicherungen nur für Neuwagen mit hohem Zeitwert empfohlen.

Im dritten Schritt machen Sie zudem Angaben zur Vorversicherung, falls diese vorhanden ist. Dort werden Sie nach den folgenden Punkten befragt: Schadensfreiheitsklasse, Name der Vorversicherung, Vertragszeit beim Vorversicherer, wer die Versicherung gekündigt hat und ob in den vergangenen drei Jahren Schäden vom Vorversicherer reguliert worden sind. Wenn letzteres zutrifft, müssen Sie die Anzahl der Schäden angeben.

Schritt 4: Mögliche Rabatte Sichern

Rabatte bei der Kfz-Haftpflichtversicherung kann es geben, wenn Ihr Fahrzeug beispielsweise sicher in einer Garage steht, sie wenige Kilometer im Jahr fahren oder in einer bestimmten Berufsgruppe arbeiten. Geben Sie dazu Antworten auf die Fragen: Wo Sie Ihr Fahrzeug nachts parken, wie Sie Ihr Fahrzeug finanzieren wollen, wie viele Kilometer Sie jährlich mit dem Fahrzeug fahren, Ihren beruflichen Status, die Zahlweise für die Kosten der Versicherung, ob Sie selbstgenutztes Wohneigentum besitzen, ob Kinder unter 17 Jahren in Ihrem Haushalt leben, ob Sie eine Jahreskarte für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr haben und ob Sie Mitglied im Automobilclub sind.

In einer Liste werden dann die für Sie passenden Ergebnisse möglicher Versicherungen angezeigt. Unter dem Punkt „Tarifdetails“ können Sie dann noch weitere Informationen zu den Leistungen der Versicherung, Beitragsinformationen und Weiteres lesen.

Worauf Sie bei Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung achten sollten

1. Hohe Deckungssumme in der Haftpflicht

Wie bei vielen anderen Versicherungen auch, ist die Deckungssumme eines der wichtigsten Elemente bei der Auswahl der Kfz-Haftpflichtversicherung. Denn nach einem selbstverschuldeten Unfall kann es sehr teuer werden, Beispielweise wenn dem Opfer ein Leben lang Rente gezahlt werden muss. Geht der Schaden nämlich über die abgesicherte Summe hinaus, haftet der Unfallverursacher persönlich. Die gesetzliche Mindestdeckungssumme liegt für Personenschäden bei 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden bei 1,12 Million Euro und für Vermögensschäden bei 50.000 Euro. Versicherungsexperten raten aber, auf den Höchstbetrag von 100 Millionen Euro aufzustocken, um für alle Fälle abgesichert zu sein.

2. Mallorca-Police im Ausland

Wenn sie öfters im Ausland unterwegs sind und sich dort einen Mietwagen leihen, ist es sinnvoll, dass Ihr Kfz-Haftpflichtschutz auch im Ausland gilt. Oft sind die ausländischen gesetzlichen Mindestdeckungssummen deutlich niedriger als die Mindestdeckungssumme in Deutschland. Bei den meisten Versicherungen kostet diese Zusatzversicherung, die sich „Mallorca Police“ nennt, nur ein paar Euro mehr. Übrigens: Die Absicherung ist nicht auf die Insel oder Spanien beschränkt. Sie ist so benannt, weil Urlauber gern auf Mallorca einen Leihwagen nehmen.

3. Hohe Schadensklasse vermeiden mit Rabattschutz

Der Rabattschutz verhindert nach einem Unfall die Rückstufung in eine ungünstigere Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse). Beim Rabattretter hat der Versicherte eine Art „Freischuss“ pro Kalenderjahr, ohne Rückstufung. Der Rabattschutz ist eine kostenpflichtige Zusatzleistung in der Kfz-Haftpflichtversicherung.

4. Unfälle mit Tieren

Häufig ist Autobesitzern nicht bewusst, dass nicht alle Unfälle mit Tieren in ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung abgesichert sind. Die Kaskoversicherung zahlt auch nur für Unfälle, die durch den Zusammenstoß mit Haarwild verursacht wurden. Unfälle mit Nutztieren wie Schafe, Kühe oder Pferde sind nicht versichert. Viele Versicherungen lassen sich aber um diese Komponente erweitern. Zudem ist es auch sinnvoll sich darüber zu informieren, ob Marderbisse versichert sind. Diese sind selbst ebenfalls in der Teilkasko enthallten, jedoch keine Folgeschäden an Schläuchen und Verkabelungen.

5. Glasschäden und Sonderausstattungen mitversichern

Auch Glasschäden sind durch eine Teilkaskoversicherung mitversichert. Üblich ist aber ein Selbstbehalt. Besonders gute Policen verzichten allerdings auf diesen.

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