Transparentere Stresstests Fed geht auf Forderung der Finanzbranche ein

Die US-Notenbank Federal Reserve plant, die jährlichen Stresstests für Banken transparenter zu gestalten. Die Entscheidung folgt auf entsprechende Forderungen aus der Finanzbranche.

Künftig sollen Stresstest transparenter werden. Quelle: Reuters

WashingtonDie US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will den Forderungen der Finanzbranche nach einer größeren Transparenz bei den jährlichen Stresstests nachgeben. Die Geldhäuser sollen Vorschlägen zufolge künftig deutlich mehr Informationen über die bei den Prüfungen geplanten Szenarien und die Entwicklung der hypothetischen Kreditportfolios erhalten, teilte die Zentralbank am Donnerstag mit.

Die Banken hatten sich beklagt, dass die Tests zunehmend verwirrend seien. Die Fed führte die Stresstests als Konsequenz aus der Finanzkrise von 2008 ein, um die Krisenfestigkeit der Branche regelmäßig zu überprüfen. Bis zum 22. Januar hat diese nun Zeit, die Vorschläge zu kommentieren.

Beim diesjährigen Stresstest hatten die 34 größten Geldhäuser des Landes allesamt bestanden. Sie bekamen von der Fed grünes Licht für ihre Aktienrückkauf- und Dividendenpläne und dürfen damit mehr von ihren Gewinnen an ihre Eigentümer weiterreichen.

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