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Trotz Euro-Aufwertung Exporte der Währungsunion legen 2017 zu

In der Euro-Zone sind die Exporte im vergangenen Jahr trotz der Euro-Aufwertung kräftig gestiegen. Auch die Nachfrage nach Importgütern legte zu.

Waren und Dienstleistungen im Wert von 2,2 Billionen Euro sind 2017 aus der Euro-Zone exportiert worden. Quelle: Reuters

BerlinDie Exporteure in den Euro-Ländern haben im vergangenen Jahr von der globalen Wirtschaftserholung profitiert. Ihre Ausfuhren in den Rest der Welt stiegen um 7,1 Prozent auf knapp 2,2 Billionen Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Trotz der Euro-Aufwertung gehörten die Exporte damit zu den Konjunkturstützen. Der Kurs der Gemeinschafswährung legte 2017 um mehr als zehn Prozent zum Dollar zu, was die Waren aus der Euro-Zone in anderen Währungsräumen verteuert und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit dämpft.

Da auch die Wirtschaft in der Währungsunion wieder kräftiger wächst, zog zugleich die Nachfrage nach Importgütern spürbar an: Die Einfuhren wuchsen um 9,7 Prozent auf gut 1,95 Billionen Euro. Der Handelsüberschuss – die Differenz zwischen Exporten und Importen – summierte sich auf 238 Milliarden Euro. Das ist weniger als 2016 mit rund 265 Milliarden Euro.

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