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Trotz Gewinnrückgang Generali übertrifft Analysten-Erwartungen

Niedrigzinsen und Marktturbulenzen haben dem Versicherer Generali im ersten Halbjahr zugesetzt. Analysten hatten Schlimmeres erwartet. Die Generali-Aktien kletterten an der Mailänder Börse um neun Prozent nach oben.

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Der Versicherer ist trotz schrumpfendem Gewinn bei Anlegern beliebt. Quelle: dpa

Mailand Der Allianz -Rivale Generali hat wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und Turbulenzen am Aktienmarkt deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn (Ebit) fiel im ersten Halbjahr um 10,5 Prozent auf 2,49 Milliarden Euro, wie der italienische Versicherer am Freitag mitteilte. Damit wurden die Analystenerwartungen aber übertroffen. Daher legten Generali-Aktien in Mailand um knapp neun Prozent zu.

Firmenchef Philippe Donnet sagte, Generali könnte weitere bis zu 200 Millionen Euro an den italienischen Bankenrettungsfonds überweisen. Diesem geht langsam das Geld aus, nachdem zwei Regionalbanken gerettet wurden. Der Fonds Atlante hatte in einer ersten Runde 4,25 Milliarden Euro von den führenden Instituten des Landes eingesammelt, Generali war mit 150 Millionen beteiligt. Weil die Banken aber immer noch mit zahlreichen faulen Krediten kämpfen, wird nun mehr Kapital benötigt. Für Freitagabend werden die Stresstest-Ergebnisse erwartet, die vermutlich erneut die Schwäche italienischer Banken zeigen werden.

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