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Trotz Sanktionen Russische Bank unterstützt Venezuelas Kryptowährung

Fast keine Bank rät zum Kauf der stark kritisierten venezolanischen Kryptowährung Petro – bis auf ein kleines Geldhaus mit Sitz in Moskau.

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Die quasi unbekannte Moskauer Bank hat Investoren dazu eingeladen, die venezolanische Kryptowährung zu kaufen. Quelle: AP

Caracas Eine relativ unbekannte Moskauer Bank unterstützt den Handel mit der venezolanischen Kryptowährung Petro trotz drohender US-Sanktionen. Bislang als einziger internationaler Finanzdienstleister hat die Ewrofinans Mosnarbank potenzielle Investoren, die bei der venezolanischen Regierung registriert sind und über die entsprechende Software verfügen, eingeladen, die Kryptowährung zu kaufen.

Dazu müssen Käufer einen Mindestbetrag von 1000 Euro auf ein Ewrofinans-Konto der Regierung Venezuelas überweisen. Der größte Anteilseigner der Bank ist, neben zwei staatlich kontrollierten russischen Firmen, die den US-Sanktionen unterliegen, die venezolanische Regierung selbst.

Die Rolle der Bank bei der Einführung des Petros ist ein Anzeichen für die Rolle Russlands bei der Kryptowährung, mit der Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hofft, die von den USA verhängten Finanzsanktionen zu umgehen und die Finanzkrise seines Landes abzufedern.

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