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Trotz steigender Preise Londoner Notenbank tastet Leitzins nicht an

Seit dem Brexit-Votum steigen die Preise in Großbritannien kontinuierlich – dennoch hat sich die Londoner Notenbank am Donnerstag gegen eine straffere Geldpolitik entschieden. Der Leitzins wurde nicht verändert.

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Die Londoner Notenbank reagiert nicht auf die steigenden Preise: Der Leitzins bleibt unberührt. Quelle: Reuters

London
Trotz kräftig steigender Preise in Großbritannien hält die Londoner Notenbank die Füße still. Die Bank of England (BoE) entschied am Donnerstag, den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geldinstitute bei 0,5 Prozent zu belassen. Die Entscheidung fiel einstimmig.

Die Notenbank hatte den Leitzins Anfang November von dem historisch niedrige Wert von 0,25 Prozent auf das jetzt gültige Niveau gehievt - der erste Schritt nach oben seit zehn Jahren. Sie reagierte damit auf die ausufernde Inflation: Seit dem EU-Austrittsvotum vom Juni 2016 hat das Pfund deutlich abgewertet, was Importe verteuert und so die Preise anheizt.

Mittlerweile ist die Teuerungsrate mit 3,1 Prozent weit über die Zielmarke der BoE von zwei Prozent hinausgeschossen. Eine straffere Geldpolitik stärkt tendenziell die Währung und dämpft den Preisauftrieb.

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