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Übernahmeangebot Credit Agricole will italienische Bank Creval übernehmen

Nachdem die Fusionsgespräche mit Banco BPM festgefahren sind, macht Credit Agricole dem nächsten italienischen Geldhaus ein Angebot.

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Die französische Bank will ihren Marktanteil in der Region um die Metropole Mailand von drei auf sechs Prozent erhöhen. Quelle: Reuters

Die französische Großbank Credit Agricole will ihre Präsenz im wirtschaftsstarken Norditalien mit der Übernahme der Bank Credito Valtellinese (Creval) stärken. Die Franzosen bieten 737 Millionen Euro, wie Credit Agricole am Montag mitteilte. Durch die Übernahme verdopple das Geldhaus seinen Marktanteil in der Region Lombardei um die italienische Wirtschaftsmetropole Mailand von drei auf sechs Prozent.

Credit Agricole bietet 10,50 Euro je Creval-Aktie, ein Aufschlag von gut 20 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag. Die Offerte ist an die Bedingung geknüpft, dass sich die Bank mindestens zwei Drittel der Stimmrechte an Creval sichert.

Die Londoner Investmentfirma Algebris habe bereits zugesagt, ihre Creval-Beteiligung von 5,4 Prozent an Credit Agricole zu veräußern, erklärten die Franzosen. Zudem werde die italienische Versicherungstochter Credit Agricole Assurance ihre 9,8-prozentige Beteiligung einbringen.

Credit Agricole hat ihre Präsenz in Italien in den vergangenen Jahren ausgebaut. Zuletzt verhandelten die Franzosen mit der drittgrößten italienischen Banco BPM über eine Fusion, doch seien die Gespräche festgefahren, berichteten Insider. Bei den Credit-Agricole-Aktionären kamen die Pläne zur Übernahme von Creval gut an: Die Aktien legten um drei Prozent zu.

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