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Übernahmemarkt Deutsche Bank will Vermögensverwaltung auch durch Zukäufe ausbauen

Die Rezession könnte die Konsolidierung der Bankenbranche beschleunigen, mein Deutschbanker Claudio de Sanctis. Den Übernahmemarkt habe man im Blick.

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Bevor Übernahmen getätigt werden könnten, müsse die Bank aber intern weiter zusammenwachsen. Quelle: imago images/Cord

Die Deutsche Bank will ihre Vermögensverwaltung auch durch Zukäufe stärken. „Wir sondieren regelmäßig, was es auf dem Übernahmemarkt gibt“, sagte der Chef der Sparte, Claudio de Sanctis, in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Schweizer Zeitung „Finanz und Wirtschaft“. Zuerst müsse die Bank aber intern weiter zusammenwachsen und die neu gegründete Sparte Internationale Privatbank, die der Italiener verantwortet, auf die Beine stellen. „Die Konsolidierung in der europäischen Bankenbranche wird aber sicher weiter gehen, und die Rezession könnte dies jetzt noch beschleunigen.“

In drei Jahren soll die Vermögensverwaltung „substanziell“ zur Profitabilität beitragen, wie de Sanctis erläuterte. „Ich will in jedem Jahr ab jetzt jeweils ein Drittel des Ziels erfüllen. Sprich, ich möchte, dass wir in zwölf Monaten bereits positive Resultate sehen können.“ Im Bereich Internationale Privatkunden betreut die Deutsche Bank weltweit 3,5 Millionen Kunden und erwirtschaftet Erträge von rund drei Milliarden Euro pro Jahr.

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