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Ukio Bank Raiffeisen Bank überprüft Bankbeziehungen auf Geldwäsche

Die litauische Bank Ukio Bankas steht unter Geldwäscheverdacht. Von ihr wanderten mindestens 630 Millionen Dollar zur Wiener Raiffeisen Bank.

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Der Investmentfonds Hermitage hat der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft einen Bericht mit Vorwürfen der Geldwäsche vorgelegt. Quelle: Reuters

Wien Die Wiener Raiffeisen Bank International (RBI) überprüft nach Medienberichten ihre Geschäftsbeziehungen zu der unter Geldwäsche-Verdacht gestandenen früheren litauischen Bank Ukio Bankas. Dokumenten aus dem Zeitraum 2005 bis 2013 zufolge sollen mindestens 630 Millionen Dollar von Konten bei der Ukio auf Konten von Raiffeisen überwiesen worden sein, berichteten die Recherche-Plattform „Addendum“ und das Magazin „Profil“.

Den Berichten zufolge habe der Investmentfonds Hermitage der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft einen Bericht mit Vorwürfen der Geldwäsche vorgelegt. Bei der Staatsanwaltschaft war vorerst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Eine RBI-Sprecherin sagte am Dienstag, die Bank nehme die Anfragen ernst und analysiere die Sachverhalte. „Bezüglich einer Strafanzeige dürfen wir Ihnen mitteilen, dass wir derzeit davon keine Kenntnis haben“, sagte die Sprecherin.

Nach Angaben der RBI war ein Teil der Vorwürfe bereits Gegenstand intensiver behördlicher Untersuchungen, „die bestätigt haben, dass diese Vorwürfe unbegründet sind“. Weitere Details wollte die Sprecherin nicht nennen. Die litauische Bank war 2013 pleitegegangen.

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