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Umfrage Industrie in der Euro-Zone wächst schwächer

Zölle und Handelskrieg machen Unternehmen im Exportgeschäft vorsichtig. Das wirkt sich negativ auf das Industrie-Wachstum der Euro-Zone aus.

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Die Industrie-Betriebe in der Euro-Zone legten im Juni so langsam zu wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr Quelle: dpa

Berlin Die Industrie im Euro-Raum hat zum Ende des ersten Halbjahres an Tempo verloren. Die Betriebe legten im Juni so langsam zu wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr, wie aus einer am Montag veröffentlichten IHS-Markit-Umfrage unter 3000 Firmen hervorgeht. Es sei besorgniserregend, wie stark sich die Exportaufträge seit Jahresbeginn abgeschwächt hätten, sagte IHS-Chefökonom Chris Williamson.

„Unsere Umfrage zeigt, dass sich die Unternehmen zunehmend Sorgen über die Auswirkungen von Zöllen und Handelskrieg machen, und dass sie sich auf weitere Verluste im Exportgeschäft gefasst machen.“ Es sei kein Wunder, dass die Geschäftsaussichten auf den tiefsten Wert seit November 2015 abgesackt seien.

Der IHS-Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone sank im Juni um 0,6 auf 54,9 Punkte, liegt damit aber noch deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Das Barometer für die Industrie in Deutschland fiel auf 55,9 Punkte von 56,9 Zählern.

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