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Ungeordneter Austritt Bank of England warnt EU vor Brexit-Risiken

Großbritannien mahnt die bessere Absicherung eines ungeordneten Brexits an. Bei Finanzderivaten und Versicherungspolicen drohen Unsicherheiten.

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Die Bank of England warnt vor einer unklaren Rechtslage bei Transaktionen mit Finanzderivaten nach dem Brexit. Quelle: Reuters

London Die britische Notenbank hat die EU aufgefordert, grenzüberschreitende Finanzgeschäfte besser gegen einen ungeordneten Brexit abzusichern. Das Vereinigte Königreich sei bereits deutlich vorangekommen, solche Risiken zu adressieren, teilte die Bank von England am Dienstag in London mit. In der EU gehe es bei diesem Thema dagegen kaum voran. Deshalb müssten die zuständigen Behörden nun handeln.

Großbritannien will Ende März 2019 die EU verlassen. Die Austrittsmodalitäten sind allerdings nach wie vor unklar – ebenso die künftige Gestaltung der wirtschaftlichen Beziehungen zur EU. In Deutschland warnt die Industrie inzwischen vor einer Krise durch einen ungeordneten Brexit.

In der verbleibenden Zeit sei es für Firmen allein nicht möglich, das Risiko einer Unterbrechung grenzüberschreitender Finanzgeschäfte abzumildern, erklärte die britische Notenbank.

Bei Transaktionen mit Finanzderivaten im Volumen von umgerechnet 45,5 Billionen Euro könne die Rechtslage unklar sein. Unsicherheiten könne es auch für Inhaber von Versicherungspolicen geben.

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