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Uniper-Deal Fortum rechnet mit russischer Zustimmung

Der Energiekonzern Fortum glaubt nicht, dass der Uniper-Deal den Wettbewerb in Russland beeinträchtigen würde. Die russischen Wettbewerbshüter hatten zuvor Zweifel angemeldet. Fortum rechnet dennoch mit einer Zustimmung.

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Fortum will für 3,8 Milliarden Euro von E.ON ein Uniper-Paket von 47 Prozent übernehmen und muss auch für die übrigen Anteile bieten. Quelle: Reuters

Helsinki Der finnische Energiekonzern Fortum will Bedenken der russischen Wettbewerbshüter an der milliardenschweren Offerte für den deutschen Konkurrenten Uniper zerstreuen. Die gemeinsame Marktmacht von Fortum und Uniper sei in Russland nicht so groß, sagte Fortum-Chef Pekka Lundmark am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Fortum sei in konstruktiven Gesprächen mit den russischen Regulierern und gehe davon aus, mit diesen eine Einigung zu erzielen.

Die russischen Wettbewerbshüter hatten zuvor Zweifel an dem Vorhaben angemeldet. Eine erste Analyse habe ergeben, dass der Deal den Wettbewerb im Ural und Westsibirien beeinträchtigen könnte. Fortum will für 3,8 Milliarden Euro von E.ON ein Uniper-Paket von 47 Prozent übernehmen und muss auch für die übrigen Anteile bieten.

Uniper hat den Vorstoß als feindlich bezeichnet. Die Düsseldorfer halten knapp 84 Prozent an dem russischen Versorger Unipro. Dieser betreibt in Russland fünf Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt rund 11.200 Megawatt. Fortum verfügt über acht Kraftwerke in Russland.

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