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Uniper Russische Wettbewerbshüter sehen Fortum-Offerte skeptisch

Die milliardenschwere Offerte von Fortum für Uniper ruft die russischen Kartellwächter auf den Plan. Der Deal könne den Wettbewerb im Ural und Westsibirien beeinträchtigen.

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Der finnische Versorger will Uniper übernehmen. Quelle: Reuters

Moskau/Düsseldorf Der finnische Versorger Fortum stößt mit seiner milliardenschweren Offerte für den Düsseldorfer Konkurrenten Uniper auf Vorbehalte der russischen Kartellwächter. Eine erste Analyse habe ergeben, dass der Deal den Wettbewerb im Ural und Westsibirien beeinträchtigen könnte, teilte die Aufsichtsbehörde am Mittwoch mit, ohne Lösungsvorschläge zu nennen. Fortum will für 3,8 Milliarden Euro von Eon ein Uniper-Paket von 47 Prozent übernehmen und muss auch für die übrigen Anteile bieten. Uniper hat den Vorstoß als feindlich bezeichnet.

Branchenexperten gehen davon aus, dass die Geschäfte von Uniper in Skandinavien und Russland für Fortum von besonderem Interesse sind. Uniper hält knapp 84 Prozent an dem russischen Versorger Unipro. Dieser betreibt in Russland fünf Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt rund 11.200 Megawatt. Fortum verfügt über acht Kraftwerke in Russland.

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