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60 Jahre Bundesrepublik Deutschland, wie wir es lieben

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Italien

I wie Italien Quelle: dpa

Mallorca hat es uns angetan, Sylt ist toll. Doch unsere Liebe zu Italien ist so verwurzelt wie die Zitronenbäume, für die das Land so bekannt ist. Hirnforscher könnten kontinuierliche Zeichen der Verliebtheit messen. Die Toskana hat schon ganze politische Kasten beflügelt, als Urlauber blenden wir großzügig alle Mängel aus. Finden es sympathisch, dass es dort oft so undeutsch ist (Ordnung) oder gar noch deutscher (Bürokratie). Dass ein Deutscher beständig im Ferrari siegte, schmiedete uns nur mehr zusammen. Das macht selbst den erfolgreichen Catenaccio bei Niederlagen im Halbfinale einer Fußball-WM erträglich. Freuen uns am Strand von Cattolica über „Wurstel con Kraut“. Loben, kaum zu Hause, mitgenommenen roten Fusel über den Klee. Oder halten Sahnehäubchen auf Filterkaffee für Cappuccino.

Jauch, Günther

J wie Jauch, Günther Quelle: dpa

Quizmaster, Sportkommentator von Fußball bis Skispringen, Werbe-Promi, kritisch-unterhaltsamer Journalist: Günther Jauch ist die Allzweckwaffe des deutschen Fernsehens. Vor allem als Rätselonkel des TV-Quiz „Wer wird Millionär“ mutierte der 53-Jährige mit dem Bubigesicht in den vergangenen zehn Jahren zum Traum aller Mütter, Lehrer, Intendanten. Als einer, der sich nicht anbiedert, aber auch keinem wirklich wehtut, wurde Jauch zum Liebling der Deutschen. So einer könnte auch Bundespräsident werden – zumindest, wenn darüber per Publikumsjoker entschieden würde.

Das kleine Lexikon des Konsenses

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