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Arbeitsmarkt Mittelständler wollen Belegschaft weiter halten

Die mittelständischen Unternehmen versuchen trotz der Wirtschaftskrise Entlassungen weiterhin zu vermeiden.

Etwa jeder dritte Betrieb versucht aktuell mit Kurzarbeit oder dem Herunterfahren von Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter über die Runden zu kommen. 20 Prozent der Betriebe haben die Konten sogar ins Minus driften lassen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage des Verbands der Familienunternehmer (ASU) und des Verbands Junger Unternehmer (BJU) exklusiv für die WirtschaftsWoche. Die Unternehmen versuchten „alles, um ihre Stammbelegschaft zu halten, die wir für den nächsten Aufschwung dringend brauchen“, sagte ASU-Präsident Patrick Adenauer dem Magazin.

Dabei behaupten sich die Mittelständler und Jungunternehmen in der Wirtschaftskrise offenbar besser als die gesamte Branche. Fast 40 Prozent der 460 befragten Firmenchefs gaben zu Protokoll, trotz der Rezession keine gravierenden wirtschaftlichen Probleme zu haben. Allerdings ist die aktuelle Wirtschaftskrise nur ein Grund, warum die Mittelständler Neueinstellungen scheuen. „Schon an zweiter Stelle steht der starre Kündigungsschutz, den uns die Politik vorschreibt. Wir müssen hier flexibler werden, damit keine unnötigen Hürden für Neueinstellungen bestehen bleiben“, so Adenauer.

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