Airbag-Problem Honda ruft 300.000 Wagen zurück

Wegen Problemen bei den Seitenairbags ruft Autobauer Honda in den USA mehr als 300.000 Wagen zurück. 19 Kunden haben bereits Klage eingereicht, weil sie durch die Airbags verletzt wurden.

Honda muss erneut Autos in die Werkstatt zurückbeordern. Quelle: REUTERS

Wegen Problemen bei den Seitenairbags ruft Autobauer Honda in den USA mehr als 300.000 Wagen zurück. Betroffen seien Mittelklasse-Pkws vom Typ Accord der Baujahre 2008 bis 2009, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Demnach kann der Seitenaufprallsensor der Wagen die Vorhangairbags und Seitenairbags aktivieren, wenn die Tür mit voller Wucht geschlossen wird oder Druck auf den unteren Körperbereich ausgeübt wird. Dazu muss die Zündung eingeschaltet sein.

Gegen Honda reichten 19 Kunden Klage wegen Verletzungen ein, die sie durch das technische Problem erlitten hätten. Der Konzern teilte mit, Autohändler würden die Software der betroffenen Autos anpassen.

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