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Autobauer Rennen ohne Ende

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BMW punktet mit umweltbewusstem Image

BMW-Vorstandsmitglied Frank-Peter Arndt beim Richtfest für eine neue Produktionshalle in Leipzig. Quelle: dpa

Tatsächlich ist das Rennen noch nicht gelaufen. BMW hat derzeit zwar die Nase vorn, ruht sich aber nicht auf den Lorbeeren aus. Unter Norbert Reithofer hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren große Innovationssprünge gemacht und sich mit Efficient Dynamics nicht nur einen griffigen Slogan gegeben, sondern auch als eine Art grüne, umweltbewusste Premiummarke etabliert, die sparsame Antriebe forciert und mit dem aus der Formel 1 und dem Flugzeugbau bekannten Hightech-Werkstoff Karbon einen Vorstoß in ein neues Zeitalter des Karosseriebaus wagt.

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    Von der Kohle-Faser zum E-Auto
    Der BMW i3 - hier bei der Enthüllung in London - ist das erste Fahrzeug, dessen Karosserie vorwiegend aus Karbonteilen besteht. Damit hat BMW bis zu fünf Jahre Vorsprung vor Konkurrenten wie Audi und Daimler. Doch von der Karbonfaser bis zur Karbon-Karosserie ist es ein weiter Weg, der seinen Anfang nimmt in.... Quelle: dpa
    Acrylfäden aus Japan im US-Werk in Moses Lake Quelle: Rich Frishman
    Schwarze Karbonfasern aus reinem Kohlenstoff auf Rollen Quelle: Rich Frishman
    Andreas Wüllner, Geschäftsführer in Moses Lake Quelle: Rich Frishman
    Karbon-Plakat Quelle: Rich Frishman
    Jörg Pohlman Quelle: Martin Hangen für WirtschaftsWoche
    Karbonfasern in einer Webmaschine Quelle: Martin Hangen für WirtschaftsWoche

    Mercedes, lange gehandicapt durch die unglückselige Allianz mit dem maladen US-Autobauer Chrylser, hat die vergangenen drei Jahre genutzt, um neue Kräfte zu sammeln und neuen Mut zu finden, den Kampf um die Spitze wiederaufzunehmen, zwar ohne Maybach, aber mit einer Fokussierung auf die Kernmarke, den Ausbau des Angebots in der Kompaktklasse und einer Besinnung auf alte Stärken: Höchste Qualität und echte Innovationen wie dem Brennstoffzellenantrieb. Daimler-Chef Dieter Zetsche gibt sich jedenfalls noch lange nicht geschlagen.

    Ingolstädter setzen auf Leichtbau

    Audi wiederum setzt auf intelligenten, bezahlbaren Leichtbau, arbeitet an innovativen Assistenzsystemen und Lichttechniken, und bereitet zusammen mit der Konzernmutter Volkswagen den Einstieg ins Zeitalter der Elektromobilität vor. Der „Vorsprung durch Technik“, der Audi nach vorn brachte und erfolgreich machte, hat sich kommunikativ vielleicht ein wenig aufgebraucht.

    Doch Audi ist durch die Aufholjagd und die Runderneuerung der Modellpalette keineswegs geschwächt – als Teil des weltgrößten Autokonzerns haben die Ingolstädter im Zweifelsfall den längeren Atem. Die neuen Modelle, die in den kommenden zwei Jahren auf den Markt kommen, werden – wenn keine Weltwirtschaftskrise dazwischen kommt - die weltweiten Verkaufszahlen von Audi bis 2015 auf neue Rekordhöhen treiben.

    Ob diese reichen, um BMW und Mercedes auf die Plätze zu verweisen, bleibt abzuwarten: Zumindest dieses Rennen kennt kein Ende. 

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