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Autobauer "Die Sanierung bei Opel ist gescheitert"

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Jahresergebnis schlechter als bekannt

Der GM-Chef Dan Akerson im Bild - „Der Board von GM besteht aus pensionierten CEOs, einem früheren Analysten, früheren Unternehmensberater und ein paar Hochschullehrern. Fast alle sind Sanierungs-erprobt, aber eben wenig Produktionssystem-erprobt.“ schreibt Dudenhöfer über die GM-Konzernleiter. Quelle: dapd

Medienberichten zufolge soll das Ergebnis des Autoherstellers schlechter als bekannt sein. So sei Opel noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Opel widerspricht: „Wir haben rund 1,21 Millionen Autos verkauft. Wir sind ganz genau im Ziel.“ Das "Manager Magazin" hat bereits vorab unter Berufung auf Unternehmenskreise aus der Jahresbilanz zitiert. Demnach hat Opel einen Verlust von 760 Millionen Euro auszuweisen.

Zum Ergebnis wollte sich der Sprecher nicht äußern. Vor der offiziellen Veröffentlichung der Zahlen könne er dazu nichts sagen.

Zuletzt hieß es, GM erwäge, weitere Standorte in Europa zu schließen. Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel widersprach solchen Spekulationen. „Mit Opel und General Motors haben wir verbindliche Verträge vereinbart. Diese Verträge schützen uns vor Werksschließungen und betriebsbedingten Kündigungen“, schrieb Einenkel der Belegschaft.

GM hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahrs 580 Millionen Dollar (438 Millionen Euro) in Europa verloren.

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