Automobilzulieferer Ex-Opel-Chef Stracke geht zu Magna

Exklusiv

Der ehemalige Opel-Chef wird als Nachfolger von Günther Apfalter als Europa-Chef Apfalter gehandelt. Alles nur ein böses Gerücht?

Karl-Friedrich Stracke Quelle: dpa

Der frühere Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke soll nach Informationen der WirtschaftsWoche Europa-Chef des österreichisch-kanadischen Automobilzulieferers und Auftragsfertigers Magna International werden. Der 56-jährige Ingenieur, bis zum überraschenden Rücktritt im Juli diesen Jahres Vorstandschef von Opel und Präsident von General Motors Europe, wird nach unbestätigten Informationen Nachfolger von Günther Apfalter.

Konzernchef Don Walker wirft Apfalter angeblich vor, einen sicher geglaubten Großauftrag des BMW-Konzerns zur Produktion einer Modellvariante des Mini an das holländische Unternehmen Nedcar verloren zu haben. Apfalter ist nicht nur Europa-Chef von Magna, sondern auch Vorstandschef von Magna-Steyr in Österreich.
Der Konzern dementierte diese Darstellung. "Ein österreichischer Medienbericht hat kürzlich die Behauptung aufgestellt, Günther Apfalter, President Magna International Europe und Magna Steyr, stehe kurz davor, den Automobilzulieferer zu verlassen. Magna International Inc. stellt klar, dass die in Bezug auf Herrn Apfalter getroffene Behauptung jeglicher Grundlage entbehrt", heißt es seitens des Unternehmens.
Seit Wochen halten sich hartnäckig Gerüchte, das Apfalter gehen muss. Auch Carl-Peter Forster, Ex-Opel- und Tata-Chef, wurde zwischenzeitlich als neuer Europachef gehandelt. Gegenüber der WirtschaftsWoche dementierte Forster einen Wechsel zu Magna jedoch energisch.

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