Autosalon Die Welt blickt nach Paris

Ab Samstag eröffnet der Autosalon seine Pforten und Millionen Autofans aus aller Welt strömen nach Paris. Die Gemütslage der Autobauer dürfte angesichts der schlechten Verkaufszahlen angespannt sein.

Welche Neuheiten Auto-Fans nach Paris locken
Erst kürzlich wurde der neue Golf der Weltöffentlichkeit präsentiert. Wie immer hegt Volkswagen hohe Erwartungen an dessen Verkaufserfolg. Quelle: Pressebild
Japanischer Golf-Gegner: Die zweite Generation des Auris ist eines von vielen neuen Kompaktmodellen. Quelle: Pressebild
Die wichtigsten Neuheiten des Pariser Autosalons werden 2012 in der Kompaktklasse stehen. Die Wettbewerber Audi A3 und Mercedes A-Klasse sind bereits am Start, der Golf VII wurde am 4.9. in Berlin vorgestellt. Und in Paris lässt sich Toyota nicht lumpen, und zeigt als Weltneuheit die nächste Generation des Auris. Auch dieser Kompaktwagen soll - wie die genannten Konkurrrenten - dynamischer, besser ausgestattet und günstiger im Unterhalt sein als der Vorgänger. Die Höhe schrumpfte um 55 Millimeter, was sich unter in einem cW-Wert von 0,28 niederschlägt. Das Fahrzeuggewicht sank um bis zu 40 Kilogramm ... Quelle: Pressebild
Im Profil zeigt sich der neue Auris deutlich gestreckt. Gegenüber dem Vorgänger ist er um 30 auf 4275 Millimeter Länge gewachsen. In der Seitenansicht fallen die optional in schwarzem Klavierlack ausgeführte B-Säule und die dynamisch gezeichnete C-Säule ins Auge. Betont wird die Gürtellinie durch eine aufsteigende Chromleiste. Die Heckklappe mit ihren konvexen und konkaven Flächen öffnet weiter als bisher, die Rückleuchten umspannen das ganze Heck.Geprägt ist die Front des neuen Auris durch das neue Markengesicht von Toyota. Es verbindet das neue „Keen look“-Design („scharfe Klinge“, „stechender Blick“) der Scheinwerfer mit dem nun trapezförmig ausgestalteten Kühlergrill. Dazu kommt LED-Tagfahrlicht. Quelle: Pressebild
Toyota verspricht beim Neuling mehr Raum, größeren Komfort und eine fühlbar bessere Materialanmutung im Interieur. Das Panorama-Sonnendach ist das größte im Segment. Neben den haptischen Verbesserungen galt das Augenmerk der Entwickler der Ergonomie des Innenraums. So wurde die Sitzposition für den Fahrer optimiert, während der Knieraum bei unverändertem Radstand von 2,60 Metern hinten um 20 Millimeter gewachsen ist. Zugleich ist der Laderaum 90 Millimeter länger geworden. Quelle: Pressebild
Alle Fließheckvarianten des Auris bieten nun ein klassenübliches Kofferraumvolumen von 360 Litern. Dies gilt auch für den Auris Hybrid. Ermöglicht wurde das durch die Unterbringung der Batterie unter den Rücksitzen.Neben dem Hybridantrieb bietet Toyota für den neuen Auris alternativ zwei Dieselmotoren mit 1,4 und 2,0 Litern Hubraum sowie zwei Benziner mit 1,33 und 1,6 Litern Hubraum an. Toyota erwartet, dass sich die deutschen Kunden zu etwa einem Drittel für den Hybridantrieb entscheiden.Fahrdynamisch profitiert der neue Auris vom niedrigeren Schwerpunkt und dem geänderten Packaging. Lenkung und Federung wurden ebenfalls überarbeitet. Die hinteren Doppelquerlenker erhöhen den Federungskomfort und unterstützen zugleich einen agilen Fahrstil, verspricht Toyota. Quelle: Pressebild
Audi hat seinen Supersportwagen R8 überarbeitet und zudem eine neue Topvariante mit 550 PS (im Bild) auf die Räder gestellt. Quelle: Pressebild
Peugeot zeigt in Paris den RCZ R. Das Fahrzeug soll bis Ende 2013 zur Serienreife gelangen. Er wird mit seinem neuen 1,6-Liter-Motor und bis zu 260 PS das bislang stärkste Serienmodell der Marke werden. Ein spezielles Fahrwerk mit Torsen-Ausgleichsgetriebe mit begrenztem Schlupf soll für dynamisches Vorwärtskommen sorgen. Ebenfalls in Paris präsentiert wird der überarbeitete RCZ. Die Frontpartie wurde umgestaltet und die Individualisierungsmöglichkeiten werden erweitert. Das Interieur fällt höherwertiger aus, und es kommen neue Telematiksysteme zur Anwendung. Markteinführung ist im ersten Quartal nächsten Jahres. Quelle: Pressebild
Alfa Romeo präsentiert neue sportliche Versionen des Mito und der Giulietta. Auf 200 Exemplare limitiert ist der Mito SBK Limited Edition QV mit 170 PS, der an die Partnerschaft der Marke mit der Superbike-Weltmeisterschaft (SBK ) erinnert. Eine weitere Version mit dem Twinair-Motor ist ebenfalls an die Safety-Car-Variante der Superbike-WM angelehnt. Für die Giulietta präsentiert Alfa ebenfalls zwei Produktneuheiten: das vom Quadrifoglio Verde abgeleitete Paket Collezione und die Ausstattung Sportiva. Quelle: Pressebild
Der Mito SBK Limited Edition QV hat veränderte Seitenschweller, eine neue Blende an der Stoßstange hinten und 18-Zoll-Alufelgen aus Titan. Die Brembo-Bremsanlage unterstreicht die Nähe zum Motorsport. Angeboten mit Sportpedalen aus Aluminium, Cruise Control, Zweizonen-Klimaautomatik und Blue&Me-System, kann das Sondermodell in den Karosseriefarben Schwarz und Rot bestellt werden. Diese Grundtöne wiederum lassen sich mit drei Farben fürs Dach kombinieren: Schwarz, Alfa-Rot und dem neuen Cristallo Weiß.  Quelle: Pressebild
Die zweite Neuheit für die Giulietta ist die Ausstattung Sportiva, die für zwei Benzin- und drei Dieselversionen verfügbar ist. Kennzeichen sind ein eigens gestalteten Logo am Heck, tiefergelegtes Sportfahrwerk, 18-Zoll-Alufelgen mit 225/40er Reifen, Seitenschweller und eine Brembo-Bremsanlage mit roten Bremssätteln. Schweinwerfer-Reflektoren mit dunklem Finish, mattierte Außenspiegelklappen und getönte Scheiben hinten vervollständigen das Erscheinungsbild.Die sportliche Innenausstattung in dunkler Farbe beinhaltet Pedale in Aluminium, Sportsitze in Leder und Mikrofasergewebe mit roten Nähten (Ausstattung Distinctive) oder in rotem bzw. schwarzem Leder mit roten Nähten (Ausstattung Exclusive), eine Alu-Einstiegsleiste mit Quadrifoglio-Verde-Logo, ein Lederlenkrad mit mattierter Blende in Schwarz mit roten Nähten und einen Einsatz aus gebürstetem Metall an den Armaturen. Quelle: Pressebild
Mit Allrad statt Heckantrieb: Das Pariser Messe-Highlight bei Porsche ist der 911 Carrera 4. Quelle: Pressebild
Vierte Auflage: Renault stellt auf dem Pariser Autosalon Ende September den neuen Clio vor. Quelle: Pressebild
Seinen ersten öffentlichen Auftritt feiert außerdem der neue Carrera mit Allradantrieb auf dem Pariser Autosalon. Der neue Allrad-Elfer kommt in vier Varianten – 911 Carrera 4 und 911 Carrera 4S, jeweils als Coupé und Cabriolet – auf den Markt. Sie bringen die identischen Gene wie die heckgetriebenen Varianten mit: Leichtbau-Karosserie und -Fahrwerk sowie Motoren und Getriebe sind bis auf allradspezifische Änderungen gleich. Trotz höherer Motor- und Fahrleistungen verbrauchen alle vier Modelle deutlich weniger Kraftstoff als ihre jeweiligen Vorgänger. Im Einzelfall summiert sich die Ersparnis auf bis zu 16 Prozent. Zudem ist der neue 911 Carrera 4 um bis zu 65 Kilogramm leichter.   Quelle: Pressebild
Alle neuen Modelle verfügen über Siebengang-Getriebe, serienmäßig mit manueller Schaltung, optional als Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Je nach Ausstattung spurtet das 257 kW / 350 PS starke 911 Carrera 4 Coupé in 4,5 Sekunden (Cabrio: 4,7 s) von null auf 100 km/h und erreicht bis zu 285 km/h Höchstgeschwindigkeit (Cabriolet: 282 km/h). Coupé und Cabriolet des 911 Carrera 4 S haben einen 3,8-Liter-Boxermotor mit 400 PS im Heck, der bei entsprechender Ausstattung eine Beschleunigung auf 100 km/h in 4,1 Sekunden (Cabriolet: 4,3 Sekunden) und 299 km/h Höchstgeschwindigkeit (Cabriolet: 296 km/h) ermöglicht. Die Verbrauchswerte mit Doppelkupplungsgetriebe betragen für das Coupé 9,1 l/100 km, (CO2 215 g/km) und für das Cabriolet 9,2 l/100 km (CO2 217 g/km). Quelle: Pressebild
Im 911 Carrera 4 informiert ein neues Menü im Kombiinstrument den Fahrer darüber, wie der PTM-Allradantrieb die Antriebskraft momentan verteilt.  Die Einführung der neuen 911-Modelle beginnt zum Jahresende 2012. Die Preise betragen in Deutschland 97.557 Euro für das 911 Carrera 4 Coupé und 110.290 Euro für das Cabrio. Der 911 Carrera 4 S kostet als Coupé 112.313 Euro und als Cabriolet 125.046 Euro. Quelle: Pressebild
Nach dem Auftritt eines getarnten F-Type beim Goodwood Festival of Speed im Juni steht jetzt das Debüt der Serienversion auf dem Programm: Der Jaguar F-Type feiert am Sonnabend, 27. September 2012, auf dem  Pariser Salon seine Weltpremiere. Für die erneut blühende Marke soll der zweisitzige Roadster an alte Erfolge anknüpfen und neue Zielgruppen erschließen. Für den F-Type stehen zum Marktstart Mitte 2013 drei verschiedene Benzin-Motoren zur Wahl: Neben 340 PS und 380 PS starken Versionen des neuen 3,0-Liter-V6-Kompressormotors markiert der aufgeladene 5.0 V8 die Leistungsspitze. Alle Triebwerke leiten ihre Kraft über eine Achtstufen-Automatik auf die Hinterräder; ab Werk kommt auch im jüngsten Sportwagen der Marke das verbrauchsmindernde Jaguar Intelligent Stop/Start-System zum Einsatz. Quelle: Pressebild
Jaguar setzt beim neuen F-Type, der nächstes Jahr auf den Markt kommt, auch auf die Sängerin Lana Del Rey. Sie wird die Premiere des kompakten Zweisitzers begleiten, der Ende September in  Paris  erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Nähere Einzelheiten zu der Zusammenarbeit sollen in Kürze bekanntgegeben werden. Lana Del Rey gehört mit Hits wie „Video Games“ und „Summertime Sadness“ zu den Pop-Sensationen und Neuentdeckungen des Jahres 2012. Ihr Album „Born to Die“ erreichte unter anderem Platz 1 der Charts in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien, sowie Platz zwei in den Vereinigten Staaten. Quelle: Pressebild
Audi zeigt außerdem in Paris die neue sportliche Spitze der A3-Modellreihe, den S3. Er bekommt 35 PS mehr und leistet nun 300 PS. Der  S3 ist 4,25 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1.44 Meter hoch. Sein Radstand beträgt 2.595 Millimeter, 17 Millimeter mehr als beim Vorgängermodell. Er wiegt 1.395 Kilogramm, gegenüber dem Vorgänger ist das Leergewicht um 60 Kilo zurückgegangen.  Der langhubig ausgelegte 2.0 TFSI wurde neu entwickelt. Zwischen 1.800 und 5.500 Umdrehungen pro Minute (U/min) stemmt der Vierzylinder konstant 380 Newtonmeter (Nm) Drehmoment. Bei 5.500 U/min liegt die Nennleistung von 221 kW / 300 PS an, die Höchstdrehzahl beträgt 6.800 Touren. Der Sprint von null auf 100 km/h ist in Verbindung mit dem optionalen S-Tronic-Doppelkupplungsgetriebe in 5,1 Sekunden erledigt, mit dem manuellen Sechs-Gang-Getriebe dauert er 5,4 Sekunden. Die elektronisch begrenzte Spitze von 250 km/h ist Formsache. Quelle: Pressebild
Fiat setzt die Tradition fort und wird auch die dritte Panda-Generation wieder mit Allradantrieb anbieten. Premiere hat der Panda 4x4 auf dem Autosalon in  Paris  (27.9. – 14.10.2012). Er ist das einzige Allradfahrzeug in seinem Segment. Als Motoren kommen der 85 PS starke Zweizylinder-Twinair-Turbo und der 1.3 Multijet mit 75 PS zum Einsatz. Die Drehmomente verbessern sich dadurch gegenüber dem Vorgänger um 40 bzw. 30 Prozent. Der Panda 4x4 ist mit einem permanenten Allradantrieb ausgestattet, der von einer elektronischen Steuerung geregelt wird, Fahrzeugsignale entsprechend der Straßenhaftung auswertet und die Antriebskraft gleichmäßig proportional auf die Vorder- und Hinterachse verteilt. Das System ist mit einem Getriebe mit zwei Differentialen und einer elektronisch gesteuerten Kupplung ausgerüstet ... Quelle: Pressebild

Für über 13.000 Journalisten beginnen heute stressige Stunden in Paris: Zwei Tage lang geben sich die Medienvertreter aus 103 Ländern beim Pariser Autosalon ein Stelldichein. Ab Samstag steht „der Salon“, der zu den größten Messen der Welt gehört, dann allen Auto-Interessierten offen. Über eine Million Auto-Fans werden kommen, um den Neuauflagen von VW Golf, Renault Clio, Mercedes A-Klasse und Ford Mondeo zu huldigen.

Sie werden den ersten Van aus dem Hause BMW und den neuen Winzling Adam von Opel bestaunen, werden erkennen, dass die Billig-Dacias, die Hyundais und Kias immer ansehnlicher werden und auch feststellen, dass BMW die Mini-Palette um eine siebte Variante, den Paceman, erweitert und dass die angeschlagene VW-Tochter Seat mit dem überarbeiteten Leon einen womöglich letzten Versuch unternimmt, sich in der Mittelklasse breit zu machen. Neben diesen herkömmlichen Modellen werden die Salon-Besucher das schnell wachsende Angebot von Elektro- und Hybridautos in Augenschein nehmen können.

Moskau lockt mit Models und Motoren
Model mit Mitsubishi Outlander auf dem Internationalen Automobil-Salon in Moskau (MIAS). Die Messe, bei der nur wenige Premieren, aber dafür umso mehr PS-protzige Autos und knapp bekleidete Messehostessen im Vordergrund stehen, läuft bis zum 9. September. Und es geht lebhaft zu in Moskau. Nicht nur auf den Straßen wird gedrängelt, sondern auch auf der Messe. Der boomende russische Automobilmarkt hebt die Stimmung in diesem Jahr auf Rekordniveau. Quelle: dpa
Auf dem MIAS präsentieren sich die rund 100 internationalen Hersteller mit pompösen Messeständen, neuen Modellen und anderen Schönheiten. Der vom roten Bodysuit verdeckte Outlander wurde von Mitsubishi aufgestellt. Quelle: dpa
Ein besonderes Highlight: Das erste SUV von Lamborghini, das auf den Namen Urus hört. Der scharf geschnittene und 440 kW/600 PS starke Geländewagen, traditionell wieder benannt nach einem Kampfstier, soll Lamborghinis dritte Baureihe werden und der italienischen Marke das Überleben sichern. Noch ist der Urus aber ein Concept Car. Eine Serienversion des Super-SUV dürfte aber in vier Jahren auf der Straße sein, auf Basis der nächsten Audi-Q7-Generation. Bis dahin werden zumindest die Außenspiegel überarbeitet ... Quelle: dpa
Über eine Million Besucher werden an den Ausstellungstagen bis zum 9. September 2012 in den sieben Hallen erwartet. Die Mischung der Aussteller ist bunt, die Platzverteilung eigen: Hyundai beansprucht mit einer eigenen Halle mehr Platz als der Marktführer Lada. Die deutschen Konzerne BMW und Volkswagen stellen bei der Messe ihre kompletten Markenpaletten vor. Auch Individualisten-Autos wie Rolls Royce oder Bentley verzeichnen eine steigende Nachfrage. Im Bild: Der Skoda Yeti Sochi 1.4 TSI DSG. Quelle: dpa
Der Rubel rollt. Russland gewinnt für die Autohersteller immer mehr an Bedeutung. Knapp 2,5 Millionen Neuzulassungen waren es im vorigen Jahr. Glaubt man den Prognosen, könnte das Riesenreich schon 2013 Deutschland den ersten Rang streitig machen. Mazda nutzt die diesjährige Motorshow sogar erstmals für eine Weltpremiere. Debüt feiert die dritte Generation der Mittelklasse-Limousine Mazda6. Sie wird am 2. Februar zusammen mit dem ebenfalls brandneuen Kombi in Deutschland auf den Markt kommen. Die Preise sollen bei unter 25 000 Euro beginnen ... Quelle: Presse
Wer beim Wort „Stufenhecklimousine“ an Langeweile denkt, liegt beim Mazda 6 völlig falsch. Designer Akira Tamatani hat ein elegantes, sportliches und gut proportioniertes Auto kreiert , das fast einem viertürigen Coupé gleicht. Im Segment dürfte der Japaner damit weit vorne liegen. Zumal auch technisch ein Riesensprung gemacht worden ist. Der Mazda 6 ist nach dem CX-5 das zweite Modell der Marke, das auf der sogenannten SkyActiv-Technologie basiert. Hierzu zählen neue, sparsame Antriebe, ein neues Fahrwerk sowie eine neue und leichte Karosseriestruktur. Mit einer Länge von 4,86 Metern ist der neue Mazda 6 elf Zentimeter länger als der Vorgänger, wiegt aber satte 100 Kilogramm weniger. „Dies wird sich in der Agilität und im Verbrauch bemerkbar machen“, verspricht Chef-Entwickler Hiroshi Kajiyama. Quelle: Presse
Auch BMW hatte seinen überarbeiteten 7er im Vorfeld bereits in Russland präsentiert. Der Markt für Luxuslimousinen wie den 760 xDrive verlagert sich schon seit Jahren ostwärts. Das gilt insbesondere für Langversionen. Quelle: dpa
Die Franzosen mal wieder. Sie beschreiten ja öfter mal ungewöhnliche Wege. Und wo andere Hersteller auf leichtbekleidete Schönheiten setzen, rückt Citroen gestiefelte Phantasie-Offiziere im russischen Salon mit DS5 ins Bild. Quelle: dpa
In Amerika ist die Marke (von Honda) bestens bekannt, in Deutschland eher nicht. Und in Russland sucht man nun mit dem Acura NSX Concept neue kaufkräftige Zielgruppen für die teure und hochwertige Tochter, die sich auf Luxus und Sport spezialisiert hat. Quelle: dpa
... Während sich auf den Autobahnen Russlands überwiegend russische und japanische Automarken tummeln, wird das Straßenbild in Moskaus City von westeuropäischen Herstellern wie Audi, BMW, Porsche und Mercedes geprägt. Die deutschen Hersteller erhöhten von Januar bis Juni ihren Absatz um mehr als 40 Prozent auf 81.000 Pkw im Vergleich zum Vorjahr. Etwa jeder fünfte in Russland verkaufte Neuwagen trägt damit einen deutschen Namen. Quelle: Presse
Blick in die Messehallen: Der Automarkt legt in Russland - neben USA, Indien und China – nach einem Zwischentief zur Finanzkrise in 2008/2009 stetig zu. Nach Deutschland steht er an zweiter Stelle in Europa und wird aufgrund seines Wachstumspotentials für deutsche Automobilhersteller zunehmend attraktiver. Im ersten Halbjahr 2012 wuchs der russische Gesamtmarkt um rund 14 Prozent auf über 1,4 Millionen Neufahrzeuge, mit steigender Tendenz. Derzeit kommen 277 Fahrzeuge auf 1.000 Einwohner, in Deutschland sind es 504 Autos. Viel Potenzial also, das es zu nutzen gilt ... Quelle: dpa
Lada nutzt derweil den Heimvorteil und macht sich mit dem neuen Kalina richtig breit. Quelle: dpa
Peugeot HX1 mit charmanter Begleitung: Der russische Automobilmarkt boomt. Das Wachstumspotenzial scheint immens, und das macht sich auch auf dem Automobilsalon und dessen Dekoration bemerkbar: Am Stand von Ölspezialist Liqui Moly tummeln sich gar drei Hostessen an einem Auto. Quelle: dpa
Auf dem Moskauer Autosalon präsentiert AMG den GL 63 AMG als Weltpremiere. Der 557 PS starke Geländewagen rundet das SUV-Programm von AMG ab. Bisher konnte der Kunde im SUV-Segment nur zwischen dem ML 63 AMG, dem G 63 AMG und dem G 65 AMG wählen. Nun steht der neue Geländegänger ab November bei den Händlern und kostet ab 103.305 Euro. Der Bottroper Tuner und Veredler erhofft sich von der Präsenz in Moskau einen weiteren Verkaufsschub für den russischen Markt, der - nicht nur - bei AMG mit zu den wichtigsten zählt.
Ja , es gibt sie noch, die russische Autoindustrie. Und sie baut SUVs. Wie den hier: UAZ Hunter. Das Kürzel steht für Uljanovsky Avtomobilny Zavod. Quelle: dpa
Noch eine Premiere: Der schwedische Designer Steve Mattin erläutert seinen Entwurf, das VAZ Xray Concept Car. Das zweitürige SUV mit den auffällig großen Rädern und der coupeartig abfallenden Dachlinie ist eine Neuentwicklung für Lada. Und dürfte das aufregendste Modell unter diesem Namen seit Jahrzehnten darstellen. Quelle: dpa
Der Continental GT Speed - der schnellste Straßensportwagen, den die Marke Bentley jemals gebaut hat - steht natürlich auch auf dem Moskauer Automobilsalon und feiert damit sein internationales Messedebüt. Darüber hinaus zeigt der Hersteller die Modelle Mulsanne Executive Interior und den GT V8. Das neue Markenflaggschiff GT Speed Coupé beflügelt ein 6-Liter-W12-Motor mit Twinturbo. Damit leistet das Triebwerk 625 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Nm. Sein eng abgestuftes Achtgang-Automatikgetriebe und eine spezielle Fahrwerksabstimmung sorgen für ein sportliches Fahrerlebnis. So kann der Wagen nach Werksangaben in nur 4,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen und bis zu 329 km/h schnell unterwegs sein. Quelle: Presse
Wenn es um PS und Luxus für Wohlhabende geht, darf ein Name natürlich nicht fehlen: Bugatti. Die Luxussportwagen-Manufaktur des VW-Konzerns rückt bei ihrem Auftritt in Moskau diesmal den rund zwei Millionen Euro teuren Spyder namens Grand Sport Vitesse in den Fokus. Wer möchte, kann mit 1.200 PS ans Stauende fahren. Quelle: Presse
Ton in Ton: Subaru Forester mit Model. Quelle: dpa
BMW zeigt unter anderem das i8 Concept Car. Am 7.9. werden die alternativen Modelle der Münchener offiziell in Deutschland vorgestellt. Quelle: dpa

Das ist die Produktwelt von Paris. Mindestens ebenso interessant ist jedoch die Gefühlswelt – die Gemütslage, mit der die Manager der großen Autobauer an die Seine gereist sind. Angesichts der Euro-Krise stehen die Zeichen auf Sturm: „Jede Menge neue Modelle, die eigentlich den Markt bewegen könnten, wenn da nicht die Schuldenkrise wäre“, sagt Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer über die Stimmungslage in Paris. „Die Automärkte in Südeuropa befinden sich im ungebremsten Fall.“

Voraussichtliches Absatzminus der Autoindustrie 2012

Dudenhöffer erwartet, dass 2013 das schlechteste Verkaufsjahr in Westeuropa seit 1993 wird – mit 11,6 Millionen Auto-Verkäufen nach 11,9 Millionen in diesem Jahr. Auch Autoexperte Stefan Bratzel prognostiziert Krisenmanagement statt Aufbruchstimmung: „Die Hersteller werden sich eher überlegen, wie sie es halbwegs schaffen, bei dem enormen Wettbewerbsdruck ihren Kopf über Wasser zu halten“, so Bratzel. „Wir sehen mindestens in den kommenden vier bis fünf Jahren keine Rückkehr zum Absatz auf Vorkrisenniveau“, meint Ian Fletcher, Analyst bei IHS Automotive.

Das klingt nach 2009, als in Folge der Bankenkrise die Autoverkäufe weltweit einbrachen und die Branche in einer ihrer übelsten Krisen schlitterte. Doch es gibt heute einen entscheidenden Unterschied: Die Krise von 2009 war ein heilsamer Schock für die Autohersteller und ihre Zulieferer. Sie haben in den vergangenen Jahren ihre Hausaufgaben gemacht, sind technisch so kreativ, in der Produktion so flexibel und im Management so stringent wie nie zuvor. Dafür dürfen die Autobauer auch mal gelobt werden.

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