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Autosalon Genf Das sind die neuesten SUV

Früher waren SUV eine Nische, jetzt wächst kein Segment so stark wie das der Möchtegern-Geländewagen. Damit das so bleibt, versuchen die Hersteller kreativ auch noch in die letzte Angebotslücke hineinzufahren.

Seat 20V20 Quelle: Presse
Seat 20V20 Quelle: dpa
Mazda CX3Einen Schritt weiter sind Marken wie Renault und Mazda, die ihre Modelle fürs Grobe jetzt so langsam auffächern - allerdings in gegenläufiger Richtung. Während die Franzosen dem kleinen Capture den großen Kadjar zur Seite stellen, dampfen die Japaner den CX-5 ein und schicken gegen Opel Mokka und Co künftig einen CX-3 ins Rennen. Quelle: Presse
Die Technik stammt vom gerade eingeführten Kleinwagen Mazda2, dazu kommt auf Wunsch ein Allradantrieb. Ab rund 19.000 Euro dürfte der Fünftürer kosten, angetrieben dann von einem Benziner mit etwa 120 PS. Quelle: Presse
Dass ein international eher kleiner Hersteller wie Mazda so schnell eine SUV-Variante seines neuesten Kleinwagens auflegt, lässt ahnen, wie wichtig das Segment mittlerweile ist. Die Wachstumsraten der Mini-SUV sind angesichts des weitgehend gesättigten Pkw-Marktes außergewöhnlich: Zwischen Herbst 2013 und Herbst 2014 ist die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland um knapp 48 Prozent gestiegen. Quelle: Presse
Renault KadjarRenault zeigt auf dem Genfer Autosalon mit dem Kadjar den großen Bruder des Captur. Quelle: dpa
Infiniti QX30Die japanischen Nobelmarken Infiniti und Lexus buhlen ebenfalls mit kompakten Geländewagen um Aufmerksamkeit. Zwar sind der Lexus LF-SA und der Infiniti QX30 noch Studien. Doch letzterer wird schon Anfang nächsten Jahres in Serie gehen, kündigt Firmenchef Roland Krüger an. Quelle: dpa
Mercedes GLE CoupéUnd Mercedes eifert mit dem sportlich beschnittenen GLE Coupé dem Erfolg des BMW X6 nach.
Ssangyong TivoliDas andere Ende der Skala markiert der Ssangyong Tivoli, der im Sommer als neues Einstiegsmodell des koreanischen Herstellers startet. Zwar ist der bullig gezeichnete Geländegänger erst einmal nur als Benziner mit Frontantrieb lieferbar. Dafür soll er laut Pressesprecherin Ute Margetts bereits für weniger als 17.000 Euro angeboten werden. Quelle: dpa
Und der Trend dürfte sich noch eine Weile fortsetzen. „Mehr als ein Drittel des Wachstums des SUV Segments wird in den nächsten sechs Jahren von den Mini-SUV kommen“, prognostiziert Professor Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. Quelle: Presse
Die schnittigste SUV-, oder sagen wir lieber Crossover-Variante des Genfer Autosalons steht bei Aston Martin. Der Sportwagenhersteller liebäugelt mit der Studie DBX mit einem ersten Crossover-Modell. Denn wer sage denn, dass nicht auch ein Gran Turismo familienfreundlich und praktisch sein kann, fragt Firmenchef Andy Palmer. Allerdings sagt er auch, dass es frühestens in zehn Jahren soweit sein wird. Denn der DBX hat Elektromotren statt eines V8 oder V12. Quelle: dpa
Der HR-V ist die Crossover-Version des Honda Jazz Quelle: Presse
Hyundai iX35Ein weiterer Neuzugang kommt ebenfalls aus Korea: Hyundai schickt in Genf den iX35 in den Ruhestand und bringt mit dem Generationswechsel den Namen "Tucson" zurück. Quelle: dpa
Aber natürlich überlassen die Europäer angesichts der Wachstumsaussichten des SUV-Segments den Asiaten nicht das ganze Feld. So wird Renault beispielsweise in Genf den neuen Kadjar vorstellen, der auf der Basis des erfolgreichen Qashqai von Nissan entsteht. Womit wir an der Grenze vom Mini- zum Kompakt-SUV angekommen sind, und das ist ja bekanntlich eine andere Geschichte. Quelle: Presse
Der Suzuki Vitara kommt im März in den Handel Quelle: Presse
Range Rover EvoqueIn Genf zeigt sich eine weitere Diversifizierung der Baureihen. So hat Jaguar Land Rover das erste moderne SUV-Cabrio auf Basis des zum Salon etwas aufgefrischten Range Rover Evoque angekündigt. Quelle: Presse
Das bringt dem SUV unter anderem Retuschen an Front und Heck, neue Sitze und Türverkleidungen sowie die ersten LED-Scheinwerfer im Modellprogramm der Marke. Dazu kommt ein modernisiertes Infotainmentsystem mit großem Touchscreen und Smartphone-Integration sowie eine Stereokamera für erweiterte Sicherheitsfunktionen. Außerdem wird das Auto dank neuer Dieselmotoren sparsamer. Die Markteinführung soll im Sommer erfolgen. Quelle: dpa
Audi Q7Für das auf dem Genfer Autosalon vorgestellte Fullsize-SUV Q7 darf uns Audi in der e-tron-Variante einen Durchschnittsverbrauch von nur 1,7 Liter auf 100 km vorrechnen. Dank Hybrid und Gewichtseinsparung, aber noch mehr dank der merkwürdigen Vorschriften zur Ermittlung des offiziellen Normverbrauchs. Quelle: Presse
Mercedes G-KlasseVon jeder Art Spielerei hebt sich die Mercedes G-Klasse klar ab: Der Klassiker verzichtet auf alle Rundungen und präsentiert sich auf dem Genfer Autosalon Salon als seriennahe Studie 4x4hoch2 noch kantiger. Aber auch technisch extremer: Der Dreitonner geht im Gelände wirklich steil. Quelle: Presse
Auch die Traditionsmarke Borgward will ihr Comeback im Herbst auf der IAA mit einem kompakten Geländewagen starten. Und sogar Rolls-Royce wagt sich auf schwieriges Terrain. Die britische BMW-Tochter hat zwar jahrelang beteuert, dass ein Rolls-Royce im Matsch nichts zu suchen habe. Kurz vor der Messe in Genf ist der Autobauer aber eingeknickt und hat ebenfalls einen Geländewagen angekündigt. Quelle: Presse
Allerdings könnte der Wind irgendwann wieder in eine andere Richtung wehen, räumen Entwickler und Analysten auf der Messe ein. Nicht nur, weil sich die hohen, breiten und meist schweren Geländewagen nicht so recht mit den immer strengeren CO2-Vorgaben vereinen lassen. „Sondern auch, weil sich der Geschmack der Kunden irgendwann wieder ändern wird“, meint ein Top-Manager aus dem VW-Konzern. Quelle: Presse
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