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Qoros will erst Genf und dann Europa erobern

Rebecca Eisert
Rebecca Eisert Ehem. Redakteurin Unternehmen & Märkte

Mit Qoros versucht sich erneut eine chinesische Automarke auf dem europäischen Markt. Die neuen Modelle feiern in Genf Premiere. Der diesjährige Autosalon könnte nicht zuletzt deshalb besonders spannend werden.

Die Superlative von Genf
Auf Basis des Mercedes SL 65 AMG hat Brabus den schnellsten Zweisitzer der Welt, den Brabus 800 Roadster gefertigt. Angetrieben wird der Zweisitzer von einem leistungsgesteigerten Zwölfzylinder-Biturbo mit 588 kW / 800 PS und 1420 Newtonmeter maximalem Drehmoment. Der Supersportler wird ebenfalls auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Quelle: Presse
Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 3,7 Sekunden, auf 200 Kilometer pro Stunde beschleunigt der Roadster in 9,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 350 km/h begrenzt. Brabus hat zudem ein spezielles Steuermodul für das ABC-Fahrwerk des SL 65 AMG entwickelt. Damit wird die Karosserie um ca. 25 Millimeter tiefergelegt. Ein weiteres Plus an Fahrdynamik kann mittels eines Differenzials mit 40 Prozent Sperrwirkung erzielt werden.  Quelle: Presse
Brabus T65 RS Tuning aus dem Sechsliter-V12 verborgene Leistungsreserven. Die Motoreningenieure entwickelten dafür ein Doppelturbosystem mit je zwei Spezialkrümmern mit integrierten Turbinengehäusen und Hochleistungsladern. Dazu kommen vier wassergekühlte Ladeluftkühler, für die die Carbon-Lufthutze auf der Motorhaube den nötigen Platz schafft. Eigens für das SL 65 Power-Upgrade wurde eine spezielle Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit Metallkatalysatoren und keramikbeschichteten Endrohren im charakteristischen Brabus-Design konstruiert. Die integrierte Abgasklappensteuerung erlaubt ein aktives Soundmanagement vom Lenkrad aus: Quelle: Presse
Das Bodykit ist komplett aus Karbon gefertigt. Die Seitenpartien werden durch maßgeschneiderte Aufsätze für die in die vorderen Kotflügel integrierten Luftauslässe und die Schwellerleisten veredelt. Um eine optimale aerodynamische Balance zu erreichen, wird die Heckpartie mit einem Diffusoreinsatz für die Schürze aufgerüstet. An den Achsen drehen sich Brabus Monoblock R „Platinum Edition“-Schmiederäder in 20 Zoll. Wie bei Brabus üblich, kann der Innenraum individuell mit hochwertigen Materialien veredelt werden.  Quelle: Presse
Der Fahrzeugveredler Abt stellt auf dem Autosalon in Genf (7. - 17. März 2012) vier Fahrzeuge vor. Eine Premiere feiert die zweite Generation des Abt R8 GTR, der mit Leichtbau-Konstruktion und 456 kW / 620 PS mit Supersportlern konkurriert. Quelle: Presse
Daneben gibt es den Abt AS6-R Avant mit 441 kW / 600 PS sowie den Abt RS5-R. Quelle: Presse
Außerdem stellt der Tuner aus dem Allgäu die Eigeninterpretation des aktuellen Golf vor. Abt wird außerdem eine neue Schmiedefelge vorstellen: die ER-X. Quelle: Presse
Daneben gibt es den Abt AS6-R Avant mit 441 kW / 600 PS sowie den Abt RS5-R. Quelle: Presse
AC Schnitzer zeigt auf dem Genfer Autosalon zwei veredelte Fahrzeugmodelle: den BMW 3er Touring und das BMW 6er Gran Coupé. Der 3er Touring kommt neben eine optischen Aufwertung außen und innen durch Chiptuning mit einer Leistung zwischen 126 kW / 171 PS (316i) und 265 kW / 360 PS (335i) zum Kunden. Das 6er Gran Coupé kommt sowohl als 640i als auch als 640d dank Motor-Kennfeldoptimierung auf jeweils 265 kW / 360 PS. Quelle: Presse
Der 3er Touring kommt neben eine optischen Aufwertung außen und innen durch Chiptuning mit einer Leistung zwischen 126 kW / 171 PS (316i) und 265 kW / 360 PS (335i) zum Kunden. Quelle: Presse
Das 6er Gran Coupé kommt sowohl als 640i als auch als 640d dank Motor-Kennfeldoptimierung auf jeweils 265 kW / 360 PS. Quelle: Presse
AC Schnitzer zeigt auf dem Genfer Autosalon (7. - 17. 3.2013) zwei veredelte Fahrzeugmodelle: den BMW 3er Touring und das BMW 6er Gran Coupé. Quelle: Presse
Quelle: Presse
Maserati übernimmt die Veredelung seiner Modelle gleich selbst: Die viersitzige Variante des Gran Turismo präsentiert die Alfa-Romeo-Tocher im Fiat-Konzern mit dem neuen MC Stradale in Genf als Weltpremiere. Das im Stammwerk in Modena gebaute Luxus-Coupé übernimmt den 4,8-Liter-V8-Saugmotor mit 338 kW/460 PS Leistung aus dem Gran Turismo Sport ... Quelle: Presse
... Die Kraftübertragung übernimmt ein halbautomatisches Sechsgang-Getriebe, die Höchstgeschwindigkeit beträgt laut Hersteller 303 km/h. Für eine entsprechende Verzögerung sorgt eine Bremsanlage von Brembo mit Bremsscheiben aus Carbon- Keramik-Verbundmaterial. Der Maserati MC Stradale besitzt eine Motorhaube aus Carbon mit einem großen, zentralen Lufteinlass und fährt auf 20-Zoll-Schmiederädern. Neben dem Sportwagen präsentiert Maserati in Genf auch die sechste Generation der Oberklasse-Limousine Quattroporte als Europapremiere. Quelle: Presse
Mit dem C 63 AMG "Edition 507" stürmt die ultimative C-Klasse im AMG-Trimm in die Liga der Supersportwagen, sowohl als Coupé, als auch als Limousine. "507" kennzeichnet die Leistung in PS (373 kW). Das sind 37 kW/50 PS mehr als beim konventionellen C 63 AMG, was für den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 4,2 Sekunden reicht. Äußerlich ist der AMG-Bolide an der Motorhaube der "Black Series" oder an neu gezeichneten 19-Zoll-Räder erkennbar. Innen steht eine Lederausstattung in drei Versionen ebenso zur Auswahl wie Zierelemente in Klavierlack. Mit dem Preis für den C 63 AMG "Edition 507" hält sich Mercedes noch bedeckt. Fest steht der 8. April als Starttermin für die Bestellannahme und die Auslieferung ab Juli. Quelle: Presse
Mit dem Mercedes A 45 AMG betreten die Schwaben Neuland. Erstmals entwickelten die Spezialisten von AMG ein sportliches Top-Modell für die Kompaktklasse. Der aufgeladene Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum leistet 265 kW/360 PS, der stärkste in Serie gefertigte Vierzylindermotor. Die Literleistung von 133 kW/181 PS übertrifft jeden Supersportwagen. Die Kraft gelangt über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Fahrstufen an alle vier Räder. Ein Sportfahrwerk mit eigenständigen AMG-Achsen und 18-Zoll-Rädern, ein dreistufiges elektronisches Stabilisierungsprogramm ESP und eine umfangreiche sportliche Innenausstattung zeichnen den kompakten AMG-Sportler aus. Was das Paket kostet, hält Mercedes noch geheim. Fest steht, dass ein umfangreiches Angebot an optionaler Ausstattung bereit steht. Quelle: Presse
Mini hat nun auch den Paceman als potente Variante “John Cooper Works” im Programm. Für sportliche Fahrleistungen sorgen der 1,6-Liter-Turbobenziner mit 160 kW / 218 PS und Allradantrieb. Das maximale Drehmoment liegt bei 280 Newtonmetern, mit Overboost sind es kurzfristig noch einmal 20 Nm mehr. Der JCW Paceman absolviert den Spurt von null auf 100 km/h in 6,9 Sekunden. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 226 km/h (Automatik: 224 km/h). Quelle: Presse
Die Fahrdynamik unterstreichen das Aerodynamik-Kit, Sportfahrwerk und die 18 Zoll großen Leichtmetallräder. Die Auswahl der Außenlackierungen umfasst auch die Variante Chili Red. Ebenso sind exklusiv die Kontrastlackierung für das Dach und die Außenspiegelkappen sowie Sport Stripes in Chili Red verfügbar.Alternativ zur serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung wird optional eine Sechsgang-Automatik angeboten. Im EU-Testzyklus kommt der John Cooper Works Paceman auf einen Durchschnittsverbrauch von 7,4 Litern je 100 Kilometer (Automatik: 7,9 Liter) und einen CO2-Wert von 172 Gramm (184 Gramm) pro Kilometer. Quelle: Presse
Zur Fahrwerkstechnik gehören straff abgestimmte Federn und Dämpfer, verstärkte Stabilisatoren, eine Tieferlegung um zehn Millimeter sowie eine Bremsanlage mit roten Bremssätteln. Die Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control) umfasst den Modus DTC (dynamische Traktionskontrolle). Mit dem serienmäßigen Sport-Button werden Ansprechverhalten und Soundentwicklung des Motors sowie die Kennlinie der Lenkkraftunterstützung beeinflusst. Quelle: Presse

Der Genfer Automobilsalon beginnt in wenigen Tagen - mitten in der Absatzkrise. Sie hat die europäischen Autohersteller zu großen Teilen noch fest im Griff. Der Branchenverband ACEA registrierte in der Europäischen Union für den Januar dieses Jahres 8,7 Prozent weniger Neuzulassungen als im Vorjahresmonat und damit einen historischen Tiefstwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990.

Ferdinand Dudenhöffer vom CAR Center Automotive Research geht davon aus, dass sich der Markt frühestens in der zweiten Jahreshälfte dank der nördlichen Märkte etwas stabilisieren wird. "Die schlechte Wirtschaftsverfassung in Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland und Portugal lässt erwarten, dass eine Erholung der westeuropäischen Automärkte ein Marathonlauf sein wird, der sich bis zum Jahr 2020 hinzieht."

Umso wichtiger wird für die Hersteller der Erfolg ihrer neuen Modellen. "Wer es schafft, in schlechten Zeiten Marktanteile zu gewinnen, wird bei anziehender Konjunktur die Ernte einfahren können", glaubt auch Stefan Bratzel vom CAM Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.

PS-Protze neben Ökomobilen

Genf wird in diesem Jahr eine Show der Extreme. Hersteller wie Rolls Royce, Aston Martin, Porsche, Audi und Mercedes zeigen ihr PS-stärksten Fahrzeuge seit langem: Mit Spannung erwartet wird das Coupé Wraith von Rolls Royce mit einem 600 PS starken Zwölfzylinder-Motor. Der Rapide S von Aston Martin hat satte 550 PS, Porsche stellt den neuen 911 GT 3 mit rund 450 PS vor. Mercedes hat den C 63 AMG als Edition 507 mit ebenso vielen PS im Gepäck, außerdem den Mercedes A 45 AMG mit 360 PS. Mal ganz abgesehen vom Nachfolger des legendären Ferrari Enzo, der rund 800 PS mitbringen dürfte.

Auf der anderen Seite werden sparsame Elektrofahrzeug und Plug-In-Hybride im Mittelpunkt stehen. Audi bringt den A3 als Plug-In-Hybriden mit, der voraussichtlich 2014 zum Händler kommt - mit 237 PS ist der Wagen allerdings auch recht sportlich motorisiert. Das dürfte beim VW XL 1 nicht der Fall werden. Der zweisitzige Flügeltürer soll nur 0,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen und nur 22 Gramm Kohlendioxid ausstoßen. Die niedrigen Werte erreichen die Wolfsburger dank vieler Kohlefasern-Bauteile und einem Plug-in-Hybridsystem als Antrieb. So ist der XL1 mit einem Zweizylinder-Dieselaggregat ausgestattet, das mit einem Elektromotor gekoppelt ist. Das Auto erreicht damit eine Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h.

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