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Autozoom

Citroen-Chef will Autos einfacher machen

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"Wirklich einfach zu bedienen"

Citroen

Kennt der Franzose das Geheimnis, das sämtliche Autoproduzenten Europas aus der Krise führen könnte? Zumindest glaubt er, es zu wissen - und die Ansätze klingen so simpel wie überzeugend. Citroen setzt mit seiner neuer C-Linie auf ein schlichtes und im Gegensatz zur sehr komplex gestalteten DS-Linie, reduziertes Design. "Wenn sie unser Concept Car "Cactus" sehen, das für das Design der neuen C-Linie steht, merken sie, es ist sehr simpel und gleichzeitig funktional. Das sehen sie an den Airbumps."

Auto



Damit meint der Citroen-Chef die mit Luftkammern-gefüllten Seitenflächen der Design-Studie. Sie sollen das Auto im Alltag von Schäden bewahren. Neben dem neuen Design setzt Banzet auf viel Komfort im Innenraum. Das Armaturenbrett ist merklich größer, bietet viele Ablageflächen und auch ein großes Handschuhfach. "Das wurde möglich weil wir den Beifahrer-Airbag nicht in der Armatur vor dem Sitz, sondern im Dach untergebracht haben, was genau so sicher ist", verrät der Chef.

Grafik welcher Hersteller die meisten am besten zu bedienenden Funktionen hat

Zuguterletzt will Citroen mit einem simplen Bedienkonzept punkten. Banzet: "Wir wollen ein Auto schaffen, das man wirklich einfach bedienen kann. Deshalb haben wir im Innenraum nur zwei große Bildschirme, davon einen Touchscreen, über den sich alle wichtige Funktion im Auto regeln lassen. Darüberhinaus gibt es nur wenige weitere Knöpfe". Damit könnten die Franzosen bei all jenen offene Türen einrennen, die sich von den überfrachteten Cockpits anderer Hersteller überfordert fühlen.

Banzet möchte mit Citroen möglichst rasch wieder wachsen. "Im zweiten Halbjahr 2013 erwarten wir einen höheren Marktanteil als im ersten und auch bessere Werte als im zweiten Halbjahr 2012. Nächstes Jahr werden wir zarte Pflänzchen von Wachstum und Erholung sehen", prophezeit er. 2014 geht Citroen mit dem neuen Grand C4 Picasso und weiteren Modellen in den Markt. Davon verspricht sich Banzet einiges. Sollten sich die Konjunktur auf den europäischen Märkten zeitgleich erholen, glaubt er sogar an "leichtes Wachstum".

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