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Autozulieferer Schaeffler baut Schulden aus der Conti-Übernahme konsequent ab

Exklusiv

Der Technologiekonzern Schaeffler sieht sich auf gutem Weg die milliardenschwere Schuldenlast aus der Conti-Übernahme bis 2018 weiter zu reduzieren.

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Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Gesellschafterin der Schaeffler AG. Quelle: dpa

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler sieht sich auf gutem Weg beim Schuldenabbau. „Wir sind heute sauber durchfinanziert“, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld im Interview mit der WirtschaftsWoche. Nach dem Börsengang der Schaeffler AG im vergangenen Oktober hat der Konzern noch 4,8 Milliarden Euro Nettoschulden. „Diese Verschuldung werden wir bis 2018 aus eigener Kraft weiter reduzieren. Ziel ist es, den Verschuldungsgrad, also das Verhältnis von Nettoschulden zu Ebitda (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, Anm. d.Red.), auf unter 1,5 zu reduzieren“, so Rosenfeld. Ein missglückter Übernahmeversuch des Autozulieferers Continental 2008 hatte zu einem gemeinsamen Schuldenberg von 23 Milliarden Euro geführt. „Niemand wollte Continental jemals komplett übernehmen. Das Ziel war immer nur eine qualifizierte Mehrheit. Im Zuge der ,Lehman-Krise‘ mussten dann – ausgehend von den gesetzlich vorgeschriebenen Übernahmeregeln – rund 90 Prozent der Continental-Aktien erwerben werden. Das hat damals zu den Schulden geführt“, erläuterte Rosenfeld.

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