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BMW BMW baut Gleichteilestrategie aus

Exklusiv

BMW will künftig verstärkt gleiche Technik in verschiedene Automodelle einbauen, um die Kosten für zugekaufte Teile zu senken.

Montage des BMW-Logos Quelle: dapd

Sogar Grenzen zwischen der Mittel- und Oberklasse sollen fallen. „Es wird sich die 3er-Serie Komponenten mit Fahrzeugen der 5er- und 7er-Reihe teilen“, kündigt Markus Braunsperger, Leiter Technische Integration bei BMW, in der WirtschaftsWoche an: „In Einzelfällen ist auch denkbar, dass Technik über das gesamte Produktportfolio hinweg eingesetzt wird.“ Damit weitet BMW seine Gleichteilestrategie aus, die auch beim BMW Mini und dem künftigen 1er-BMW zum Tragen kommen wird.

Die Autos werden ab 2013 auf der gleichen Fahrzeugplattform basieren. Deshalb wird der 1er als erstes BMW-Modell überhaupt statt des traditionellen Heckantriebs über einen Frontantrieb verfügen. Die Gleichteile-Strategie berge auch Gefahren, warnt Braunsperger. Die Strategie „hat Grenzen“, räumt er ein. BMW-Kunden erwarteten, „dass sich die Fahrzeugklassen technisch differenzieren. Eine simple technische Gleichschaltung würden sie nicht akzeptieren“, so Braunsperger. BMW werde die Differenzierung auch künftig sicherstellen.

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