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BMW-Elektroautos Was bei BMW aus dem „Project i“ geworden ist

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BMW hat nach dem i3 nicht nachgelegt

Doch so wenig perfekt i3/i8 auch waren und sind, den mutigen Innovationscharakter kann man BMW vor einem knappen Jahrzehnt nicht absprechen. Was man den umtriebigen Bayern jedoch vorwerfen kann, dass sie nicht nachlegten. Als die Verkaufszahlen stockten, wurden Gelder eingefroren und intern umgeschichtet. Stattdessen sollten es moderne Vier- und Sechszylinder sein, die den hauseigenen Flottenverbrauch senkten und die Marke als dynamische Zukunftsmarke positionieren sollten.

So weit kommen Elektroautos mit einer Akkuladung
In Deutschland gibt es immer mehr Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. In knapp 1000 Städten und Gemeinden finden sich mittlerweile öffentliche zugängliche Ladepunkte. Es sollen noch mehr werden. Bei den Reichweiten, die die aktuellen Modelle mit einer Akkuladung packen, ist das auch notwendig. Mit welchen Elektroautos Sie am weitesten kommen. Anmerkung: Damit die Werte vergleichbar sind, werden hier die Reichweiten mit Normverbrauch angegeben. Die reale Reichweite liegt in der Regel darunter. Quelle: dpa
Platz 10: Nissan Leaf (2016) Quelle: REUTERS
Platz 9: Hyundai Ioniq Electric Quelle: Hyundai
Platz 8: VW e-Golf Quelle: Volkswagen
Platz 7: BMW i3 Quelle: BMW
Platz 6: Tesla Model 3 Quelle: REUTERS
Platz 5: Nissan Leaf (2018) Quelle: Nissan

Doch nach i3 sowie i8 war Pause und die Modellpflegen des elektrifizierten Doppelpacks blieben dünner als dünn, während die Konkurrenz in die Vollen ging. So präsentiert Audi im kommenden Sommer seinen e-tron auf Basis des Q5 und Jaguar überraschte viele mit seinem I-Pace.

Wenn man den blass abgeleiteten BMW i8 Roadster, der 2018 kommt, übersieht, lässt der nächste Schritt in der Elektrostrategie der Münchner Bayern noch bis 2020 auf sich warten, wenn der X3 als batterieelektrisches Fahrzeug kommt. 2020/2021 soll die Serienversion der IAA-Studie i Vision Dynamics ebenfalls rein elektrisch Druck auf das kommende Volumenmodell Tesla 3 machen.

BMW überarbeitet sein E-Auto – und bringt eine Sportversion
BMW i3 Facelift Quelle: BMW
BMW i3 Facelift Quelle: BMW
BMW i3s Quelle: BMW
BMW i3s Quelle: BMW
BMW i3s Quelle: BMW
BMW i3s Quelle: BMW
BMW i3s Quelle: BMW

Besonders groß sind die Hoffnungen jedoch an den iNext, einen Crossover, der einen elektrischen Antrieb mit hoch automatisierten Fahren kombinieren soll. Geplatzt sind dagegen die kühnen Träume, elektrifizierte Antriebe wie bei BMW i3/i8 mit dem Hightech-Baustoff Karbon zu vereinen. Der aufwendige Produktionsprozess mit Stationen in Japan, den USA und Deutschland ist einfach zu teuer, zu energieintensiv und das Problem des großen Verschnitts hat bisher kein Autohersteller wirklich im Griff.

Nichtsdestotrotz sind 100.000 verkaufte Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb in 2017 ein achtbarer Erfolg, der sich gerade im Konkurrenzumfeld sehen lassen kann. Und davon können sich am Montagabend zumindest die Autofahrer auf dem Petuelring überzeugen. Ob der BMW-Vierzylinder damit jedoch auf lange Sicht zu einem Batteriepaket wird, darf jedoch bezweifelt werden.

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